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Arlbergpass

Foto vom Arlbergpass
Foto: Heinz E. Studt

Der Arlberg bildet die Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. Er gehört zwar nicht zu den anspruchsvollsten, aber landschaftlich schönen Pässen. Sein Name leitet sich von den Arlenbüschen ab, einfachen Latschen, die hier zu finden sind. Und der Arlberg gab letztendlich auch Vorarlberg seinen Namen. Bereits 1450 kaufte die Stadt Lindau am Bodensee die Almregionen auf dem Arlberg und verschaffte sich so die Kontrolle über den stetig steigenden Warenverkehr. Erst 1979 mit Freigabe des Arlbergtunnels wurde der Verkehrsinfarkt beseitigt und der Arlbergpass selbst wieder zu einem kleinen Bikerparadies.

Alljährlich im immer wieder viel zu kurzen Bergsommer haben in St. Anton am Arlberg Tradition und Brauchtum Hochkonjunktur: Beim Arlberger "Tag der Volksmusik", beim Dorffest, bei den Almfesten oder auch beim Almabtrieb im Spätsommer sind Gäste herzlich willkommen und dürfen mitfeiern. Wer Lust auf Sport und Bewegung verspürt, der kann beim Wandern, Radeln, Mountainbiken, Canyoning, Rafting oder Paragliding eine Natur entdecken, die sich von ihrer schönsten Seite zeigt. Und Golfer finden sogar einen 6-Loch-Platz im Ortsteil Nassereith.

Umgebungskarte

Höhenprofil

Passtelegramm

Name: Arlbergpass
Start: Österreich Langen am Arlberg (Vorarlberg, Österreich)
Ziel: Österreich St. Anton am Arlberg (Tirol, Österreich)
Höhenmeter: bergauf: 539 Meter
bergab: 633 Meter
Steigung: bergauf: 6% (Durchschnitt) 12.4% (maximal)
bergab: 6.4% (Durchschnitt) 13% (maximal)
Höchster Punkt: 1739 Meter
Länge: 18 km
Kehren: 9
Schwierigkeit: leicht leicht
Maut: nein
Wintersperre: nein

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