Bodenständig norddeutsch mit einem Hang zu frischem Fisch.
Die zahlreichen Seen des Landes lassen es bereits erahnen: Die Brandenburgische Küche liebt Schuppentiere aller Art, insbesondere Hecht, Zander, Aal und Karpfen, die in den heimischen Gewässern aufgewachsen sind. Frisch auf den Tisch ist somit Pflicht, gerne garniert mit der beliebten Spreewaldsauce.
Die erinnert in ihrer Konsistenz zwar an die französische Béchamelsauce, soll aber wesentlich älteren Ursprungs sein und keinesfalls eine simple Kopie. Friedrich der Große brachte die Kartoffel nach Brandenburg und startete deren Siegeszug - bis heute gehört sie zum Fisch, wie oft auch die Spreewaldgurke.