Davos Klosters mit dem Bike: Wo Alpenluft und Trails eine Liaison eingehen
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Davos Klosters mit dem Bike: Wo Alpenluft und Trails eine Liaison eingehen

Hochalpine Trails, legendäre Pässe und Bergseen so klar, dass du zweimal hinschaust: Steig auf und lass dich vom höchstgelegenen Bike-Revier der Alpen verzaubern.

Radfahren in Davos Klosters

Auf 1.560 Metern beginnt der Tag hier nicht mit Kaffee, sondern mit einem tiefen Atemzug klarer Bergluft, die nach Lärchen, Schnee und Freiheit schmeckt. Davos, die höchstgelegene Stadt der Alpen, und das charmante Klosters bilden zusammen eine der vielseitigsten Bike-Regionen der Schweiz. Wer hier in die Pedale tritt, spürt sofort: Das ist kein gewöhnliches Ausfahren, sondern ein Eintauchen in ein Hochtal, das seine Berge nicht versteckt, sondern regelrecht zur Schau stellt.

Zwischen den Gipfeln von Jakobshorn, Parsenn und Rinerhorn spannt sich ein Netz aus Schotterwegen, Alpstraßen, flowigen Trails und aussichtsreichen Höhenwegen. Rennradler lieben die legendären Pässe wie den Flüelapass, dessen Serpentinen sich wie ein Kunstwerk in den Fels schmiegen. Mountainbiker verlieren sich in endlosen Almwiesen und Waldpassagen, während E-Biker mühelos Höhenmeter sammeln und dabei mehr Landschaft als Schweiß erleben.

Was Davos Klosters so besonders macht, ist die Mischung: Auf der einen Seite die weltoffene Höhenstadt mit Kongresszentrum, Kunst und Kur-Tradition, auf der anderen das ursprüngliche Prättigau-Dorf Klosters, in dem sich einst schon Prinz Charles zur Erholung einfand. Dazwischen: Bergseen wie der türkisblaue Davosersee, wilde Täler wie das Sertigtal und stille Hochebenen, auf denen du dem eigenen Herzschlag lauschen kannst.

Die Region lebt vom Rhythmus der Jahreszeiten. Im Frühsommer explodieren die Alpwiesen in einem Meer aus Enzian und Anemonen, im Herbst leuchten die Lärchen golden. Und immer, wirklich immer, hast du das Gefühl, dass hinter der nächsten Kurve noch ein Panorama wartet, das dich vom Sattel steigen lässt. Davos Klosters ist kein Ort zum Abhaken, sondern ein Ort zum Wiederkommen.

Topografie & Landschaft

Hochalpines Tal mit Seitentälern

Höhenlage

1.124 m bis 2.844 m (Flüela Schwarzhorn)

Geländecharakter

Schotterwege, Trails, Passstraßen, Almwege

Infrastruktur

Bergbahnen, Verleih, Gastronomie, Bahnanschluss

Beste Reisezeit

Ende Juni bis Anfang Oktober

Navigation

Natur, Kultur und Genuss zwischen Davos und Klosters

Die höchste Stadt der Alpen und ihr wildes Umland

Davos trägt einen Rekord mit einer gewissen Lässigkeit: Auf 1.560 Metern ist es die höchstgelegene Stadt Europas. Doch statt sich damit zu brüsten, wirkt der Ort erstaunlich bodenständig. Die berühmte Promenade zieht sich schnurgerade durch den Talkessel, gesäumt von Hotels aus der Belle Époque, modernen Kulturbauten und Cafés, in denen sich Kurgäste, Kongressbesucher und verschwitzte Biker völlig entspannt mischen.

Rund um die Stadt öffnet sich ein Amphitheater aus Bergen. Das Jakobshorn im Süden, die Parsenn-Region im Norden, das Rinerhorn und die Schatzalp mit ihrem botanischen Alpengarten – jede Himmelsrichtung hat ihren eigenen Charakter. Wer die Zeit hat, sollte unbedingt mit der historischen Standseilbahn zur Schatzalp hinauffahren, dem Ort, der einst Thomas Mann zu seinem Roman Der Zauberberg inspirierte.

Klosters – das noble Dorf im Prättigau

Nur eine Talfahrt entfernt liegt Klosters, und die Stimmung wechselt spürbar. Statt urbaner Weite empfängt dich ein Dorf mit dunklen Holzhäusern, Kirchtürmen und einer Ruhe, die fast greifbar ist. Klosters hat sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt, obwohl es über Jahrzehnte zum Treffpunkt von Königshäusern und Hollywood-Größen wurde.

Für Biker ist Klosters vor allem Tor in die stilleren Täler des Prättigaus und Ausgangspunkt in Richtung Silvretta. Die Madrisa-Bahn bringt dich mühelos in Höhen, von denen aus sich Familientrails und weite Almpanoramen erschließen. Abends lockt eine überraschend gute Gastronomie, in der Bündner Spezialitäten auf alpine Gemütlichkeit treffen.

Kulinarik zwischen Alp und Fine Dining

Nach Kilometern in den Beinen schmeckt in Davos Klosters alles ein bisschen besser, aber die Region gibt sich Mühe, dieses Gefühl zu übertreffen. Auf den Alpen bekommst du kräftigen Bergkäse, luftgetrocknetes Bündnerfleisch und Capuns, jene herzhaften Mangoldrouladen, die hier fast schon Kultstatus haben. Dazu ein Stück Bündner Nusstorte, und die Welt ist wieder in Ordnung.

Wer es feiner mag, findet in den Hotels der Region ambitionierte Küche auf hohem Niveau. Der Kontrast macht den Reiz aus: mittags eine deftige Rösti auf der Sonnenterrasse einer Berghütte, abends ein mehrgängiges Menü mit Blick auf die beleuchteten Hänge. Wusstest du schon? Die klare Höhenluft galt einst als Heilmittel gegen Tuberkulose – Davos war lange das berühmteste Kurort-Revier Europas, und viele der prachtvollen Sanatorien prägen noch heute das Stadtbild.

Geheimtipp: Das Sertigtal und das Dischmatal

Wenn dir der Trubel der Promenade zu viel wird, dreh nach Süden ab. Das Sertigtal und das benachbarte Dischmatal sind zwei der stillsten und schönsten Seitentäler der Region. Hier grasen Kühe, rauschen Bäche, und am Talende thront der Sertig-Wasserfall wie ein Postkartenmotiv. Die Straße ist wenig befahren und ideal für genussvolle Kilometer.

Ein besonderer Moment: die kleine weiße Kirche von Sertig Dörfli vor der Kulisse steiler Felswände. Von hier führen Wege weiter hinauf zu Almen, auf denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Wer früh am Morgen unterwegs ist, teilt sich das Tal höchstens mit ein paar Murmeltieren.

Warum Davos Klosters ein Bike-Paradies ist

Ein Bike-Revier für alle Ambitionen

Davos Klosters ist eine dieser seltenen Regionen, in denen Rennrad, Mountainbike und E-Bike gleichermaßen glücklich werden. Über 700 Kilometer markierte Bike-Routen ziehen sich durch das Landwassertal, das Prättigau und die umliegenden Höhen. Die Bandbreite reicht vom entspannten Uferweg am Davosersee bis zum knackigen Singletrail am Jakobshorn, der dir das Grinsen ins Gesicht schüttelt.

Für Rennradfahrer sind vor allem die Alpenpässe ein Magnet. Der Flüelapass, der Wolfgangpass und die Anfahrten Richtung Engadin gehören zu den lohnendsten Aufstiegen der Ostalpen. Die Höhenlage sorgt dabei für ein besonderes Gefühl: Die Luft ist dünner, das Licht klarer, und die Aussichten sind schlicht grandios.

Höhenmeter mit Belohnungsgarantie

Was Davos Klosters von vielen anderen Regionen unterscheidet, ist die Kombination aus großer Höhe und exzellent ausgebauter Bergbahn-Infrastruktur. Mehrere Bahnen nehmen dich und dein Bike mit nach oben, sodass du die schweißtreibenden Anstiege überspringen und dich direkt auf die Abfahrten und Höhenwege konzentrieren kannst. Gerade für E-Biker eröffnet sich so ein riesiges Terrain ohne Erschöpfungsgrenze.

Die Trails oben angekommen sind oft flowig und aussichtsreich, führen über Almwiesen und durch lichte Lärchenwälder. Immer wieder öffnet sich der Blick auf schneebedeckte Gipfel, tiefblaue Bergseen oder das ganze Talpanorama. Es ist diese ständige Belohnung, die das Radfahren hier so süchtig macht.

Landschaft, die sich mit jeder Kurve wandelt

Selten erlebst du auf einer einzigen Tour so viele Landschaftsbilder wie hier. Am Morgen rollst du vielleicht durch das breite, sonnige Landwassertal, mittags kämpfst du dich durch felsige Hochlagen, und am Nachmittag gleitest du durch grüne Almen mit läutenden Kuhglocken. Die Vielfalt entsteht durch die einzigartige Lage zwischen mehreren Klimazonen und Talsystemen.

Besonders eindrücklich sind die Naturschauspiele: der türkis leuchtende Davosersee, die wilden Wasserfälle im Sertigtal, die weiten Hochebenen Richtung Silvretta. Wer Augen für Details hat, entdeckt Enziane am Wegrand, kreisende Steinadler über den Graten und Murmeltiere, die sich neugierig aufrichten.

Für wen sich die Region eignet

Familien finden rund um die Madrisa und am Davosersee einfache, sichere Routen mit vielen Einkehr- und Spielmöglichkeiten. Ambitionierte Mountainbiker stürzen sich auf die technischen Trails am Jakobshorn und die langen Höhentouren Richtung Engadin. Und Rennradfahrer sammeln auf den Pässen Höhenmeter, von denen andere nur träumen.

Auch Genussradler kommen auf ihre Kosten: Der gut ausgebaute Radweg entlang des Landwassers und durch das Prättigau lädt zu entspannten Etappen ein, bei denen die Aussicht wichtiger ist als die Kilometerzahl. Kurz gesagt: Egal, welcher Bike-Typ du bist, Davos Klosters hat einen Weg für dich.

Bikerfreundliche Unterkünfte in Davos Klosters

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Die schönsten Radtouren rund um Davos Klosters

Flüelapass – Klassiker für Rennrad-Herzen

Der Flüelapass ist der Star unter den Rennrad-Anstiegen der Region. Von Davos Dorf aus führt die Straße stetig durch das Flüelatal hinauf, vorbei am tiefblauen Schottensee, bis zur Passhöhe auf 2.383 Metern. Die rund 13 Kilometer lange Auffahrt gewinnt etwa 800 Höhenmeter und bietet dabei eine Kulisse, die dich immer wieder nach oben blicken lässt: karge Hochgebirgslandschaft, Geröllfelder und schroffe Gipfel wie das Schwarzhorn.

Oben angekommen erwartet dich nicht nur ein Gefühl des Triumphs, sondern auch eine grandiose Weitsicht Richtung Engadin. Wer weiterrollt, gelangt nach Susch und ins Unterengadin. Die Abfahrt zurück nach Davos ist ein Genuss, verlangt aber Konzentration in den Kehren. Diese Tour richtet sich an trainierte Rennradfahrer, die den Reiz eines echten Alpenpasses suchen.

Tipp: Früh starten, denn der Pass liegt sonnenexponiert und die Höhenluft kann in der Mittagshitze anstrengen. Eine Trinkpause am Schottensee ist Pflicht.

Sertigtal-Genussrunde ab Davos

Diese Tour ist die perfekte Mischung aus Entspannung und Naturerlebnis. Vom Davoser Zentrum aus geht es über Frauenkirch ins ruhige Sertigtal hinein. Die schmale, wenig befahrene Straße folgt dem plätschernden Bach immer tiefer in ein Tal, das mit jedem Kilometer wilder und stiller wird.

Ziel ist das idyllische Sertig Dörfli mit seiner berühmten kleinen weißen Kirche und dem imposanten Sertig-Wasserfall am Talschluss. Hier lohnt sich eine ausgiebige Pause auf einer der Sonnenterrassen, bei Capuns oder einem Stück Nusstorte. Die Kulisse aus steilen Felswänden und grünen Almen ist einfach zum Verweilen gemacht.

Die Runde eignet sich hervorragend für Genussradler, E-Biker und Familien mit sportlichen älteren Kindern. Auf dem Rückweg rollst du die sanfte Steigung entspannt talwärts. Wer mag, kombiniert die Fahrt mit einem Abstecher zum Davosersee für ein erfrischendes Fußbad.

Jakobshorn Trail-Abfahrt für Mountainbiker

Für alle, die den Adrenalinkick suchen, ist das Jakobshorn die erste Adresse. Mit der Gondelbahn nimmst du dein Bike bequem mit hinauf auf rund 2.590 Meter. Oben angekommen breitet sich ein 360-Grad-Panorama aus, das von den Bündner Alpen bis weit ins Engadin reicht.

Die Abfahrt führt über eine Kombination aus flowigen Trailabschnitten, Almwegen und technischeren Passagen zurück ins Tal. Immer wieder öffnet sich der Blick auf Davos und den See tief unter dir. Die Wege sind gut markiert, verlangen aber Fahrsicherheit und eine solide Bike-Beherrschung.

Diese Tour richtet sich an fortgeschrittene Mountainbiker, die Höhenmeter lieber bergab als bergauf erleben. Wer mehrere Abfahrten machen will, kann per Bahn immer wieder hinauffahren und verschiedene Varianten kombinieren. Ein Helm und Protektoren sind hier keine Empfehlung, sondern Pflicht.

Davosersee-Runde für die ganze Familie

Die Umrundung des Davosersees ist der ideale Einstieg in die Region und perfekt für Familien, Genießer und alle, die einen entspannten Tag auf dem Rad suchen. Der weitgehend flache Rundweg führt am Ufer entlang durch Wälder und über offene Wiesen, immer mit Blick auf das türkisblaue Wasser und die umliegenden Berge.

Unterwegs gibt es zahlreiche Rastplätze, Badestellen und Einkehrmöglichkeiten. Im Sommer laden kleine Buchten zum Verweilen ein, und wer Glück hat, sieht Segelboote und Surfer über den See gleiten. Die Strecke ist kurz genug, um sie mit kleinen Kindern zu meistern, und lang genug, um ein echtes Ausflugsgefühl zu vermitteln.

Der Weg lässt sich beliebig mit weiteren Etappen kombinieren, etwa Richtung Wolfgang und Klosters. So wird aus der kleinen Runde bei Bedarf ein ausgedehnter Tagesausflug durch das Landwassertal.

Madrisa-Höhenrunde ab Klosters

Von Klosters aus bringt dich die Madrisa-Bahn hinauf ins Sonnenparadies auf über 1.880 Metern. Oben eröffnet sich ein weites Almgebiet mit Blick auf die Silvretta-Gipfel und das Prättigau. Die Höhenrunde führt über sanfte Alpwege und Panoramapfade durch eine Landschaft, die im Frühsommer von Alpenblumen übersät ist.

Die Route ist ideal für E-Biker und konditionsstarke Genussradler, die weite Ausblicke und alpine Ruhe schätzen. Immer wieder passierst du grasende Kühe, kleine Alphütten und Bäche, die vom Schmelzwasser gespeist werden. Der Madrisa-Land-Erlebnispark oben ist ein zusätzliches Highlight für Familien.

Auf dem Rückweg kannst du entweder die Bahn nutzen oder die abwechslungsreiche Abfahrt nach Klosters wählen. Diese verläuft über Forststraßen und Trails durch schattigen Wald, mit immer wieder freien Blicken ins Tal. Eine Tour, die alpines Panorama und dörfliche Idylle vereint.

Landwasser-Radweg von Davos nach Klosters

Diese entspannte Etappe verbindet die beiden Herzen der Region und ist ideal, um das Talpanorama in Ruhe zu genießen. Vom Davosersee aus rollst du über den Wolfgangpass, der mit seinen moderaten Steigungen auch für weniger geübte Radler machbar ist, und tauchst dann hinab ins Prättigau nach Klosters.

Die Strecke folgt weitgehend gut ausgebauten Rad- und Nebenwegen, vorbei an Wäldern, Wiesen und typischen Bündner Weilern. Unterwegs kannst du am Wolfgangpass eine Pause mit Blick auf den Davosersee einlegen und die klare Bergluft genießen. Die Abfahrt nach Klosters ist ein herrliches Ausrollen.

Perfekt geeignet für Genussradler und Familien, die eine Punkt-zu-Punkt-Tour bevorzugen. Praktisch: Die Rhätische Bahn verbindet Davos und Klosters, sodass du bequem mit dem Zug und deinem Bike zurückfahren kannst, wenn die Beine müde werden.

Häufige Fragen

Ist Davos Klosters für Anfänger zum Radfahren geeignet?

Ja, absolut. Auch wenn die Region für ihre anspruchsvollen Pässe und technischen Trails bekannt ist, gibt es viele einfache und flache Routen für Einsteiger. Die Davosersee-Runde etwa ist weitgehend eben und lässt sich stressfrei bewältigen.

Für Anfänger empfehlen sich besonders die Talwege im Landwassertal und die Genussrunden in den Seitentälern. E-Bikes sind eine hervorragende Möglichkeit, auch als weniger geübter Radler größere Distanzen und Höhen zu meistern. Zahlreiche Verleihstationen in Davos und Klosters bieten moderne Modelle an, sodass du gut ausgerüstet startest.

Kann ich mit dem E-Bike gut in der Region unterwegs sein?

Davos Klosters ist ein regelrechtes Eldorado für E-Biker. Die Höhenmeter, die hier auf klassischen Bikes viel Kraft kosten, werden mit elektrischer Unterstützung zum reinen Genuss. So erreichst du Höhenwege und Alpen, die dir sonst vielleicht verschlossen blieben.

An zahlreichen Bergstationen, Restaurants und in den Ortszentren findest du Ladestationen für unterwegs. Verleihstationen bieten gut gewartete E-Mountainbikes und Trekking-E-Bikes an. Gerade die Madrisa-Höhenrunde oder Touren Richtung Silvretta lassen sich mit dem E-Bike besonders entspannt und aussichtsreich erleben.

Nehmen die Bergbahnen Fahrräder mit?

Ja, die meisten Bergbahnen in Davos Klosters transportieren Bikes, was für Mountainbiker ein riesiger Vorteil ist. Die Jakobshorn-, Parsenn- und Madrisa-Bahnen bieten diesen Service in der Sommersaison an, oft mit speziellen Bike-Tickets oder Tageskarten.

Mit dem Bahntransport kannst du die anstrengenden Aufstiege überspringen und dich direkt auf die Abfahrten und Höhentouren konzentrieren. Das macht die Region auch für Familien und weniger konditionsstarke Radler attraktiv. Prüfe am besten vor deinem Ausflug die aktuellen Betriebszeiten und ob eine Reservierung für den Fahrradtransport nötig ist.

Wann ist die beste Zeit zum Radfahren in Davos Klosters?

Die Hauptsaison für Radfahrer reicht von Ende Juni bis Anfang Oktober. In dieser Zeit sind die Höhenwege schneefrei, die Bergbahnen in Betrieb und die Alpen bewirtschaftet. Der Frühsommer verwöhnt dich mit blühenden Alpwiesen, während der Herbst mit goldenen Lärchen und klarer Fernsicht punktet.

Im Hochsommer profitierst du von der Höhenlage, denn während im Flachland die Hitze drückt, bleibt es hier oben angenehm frisch. Beachte, dass hochalpine Pässe wie der Flüelapass erst spät im Frühjahr wirklich befahrbar sind. Im Frühling und Spätherbst kann in den Höhenlagen noch Schnee liegen.

Ist die Region zum Radfahren mit Kindern geeignet?

Sehr sogar. Davos Klosters bietet zahlreiche familienfreundliche Routen, allen voran die flache Davosersee-Runde und die entspannten Talwege. Diese sind gut ausgebaut, sicher und mit vielen Rast- und Spielmöglichkeiten versehen.

Ein besonderes Highlight für Familien ist das Madrisa-Gebiet mit seinem Erlebnispark, der sich ideal mit einer entspannten Radtour verbinden lässt. Für ältere und geübtere Kinder eignen sich auch leichtere Trails und die Seitentäler. E-Bikes und Kinderanhänger sind vielerorts verfügbar, sodass auch längere Ausflüge machbar werden.

Kann ich meinen Hund beim Radfahren mitnehmen?

Grundsätzlich ist das möglich, erfordert aber Rücksicht und Vorbereitung. Auf ruhigen Talwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen wie im Sertig- oder Dischmatal kann ein trainierter Hund gut nebenherlaufen. Achte jedoch darauf, dass die Distanzen und die Höhenlage deinen Vierbeiner nicht überfordern.

Auf stark frequentierten Trails, Wanderwegen und in Weidegebieten mit Vieh solltest du besonders vorsichtig sein und deinen Hund an der Leine führen. In der Region grasen viele Kühe, teilweise mit Kälbern, die empfindlich auf Hunde reagieren. Nimm ausreichend Wasser mit und plane genügend Pausen im Schatten ein.

Wo kann ich in Davos Klosters ein Fahrrad mieten?

In beiden Orten gibt es gut sortierte Verleihstationen und Sportgeschäfte, die Mountainbikes, E-Bikes, Rennräder und Trekkingräder anbieten. Viele davon befinden sich zentral in der Nähe der Bergbahnstationen oder im Ortskern von Davos und Klosters.

Die Auswahl reicht von hochwertigen Fully-Mountainbikes für den Trail-Einsatz bis zu komfortablen E-Bikes für Genusstouren. Oft bekommst du gleich Helm, Schlösser und Reparatursets dazu. In der Hochsaison empfiehlt es sich, dein Wunschmodell vorab zu reservieren, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Wie anspruchsvoll sind die Rennrad-Pässe?

Die Pässe rund um Davos Klosters gehören zur Königsklasse der Alpen. Der Flüelapass etwa verlangt mit rund 800 Höhenmetern auf 13 Kilometern eine solide Grundkondition und Erfahrung mit längeren Anstiegen. Belohnt wirst du mit atemberaubenden Ausblicken und einem echten Erfolgserlebnis.

Auch der Wolfgangpass zwischen Davos und Klosters ist zu bewältigen, fällt aber deutlich moderater aus und eignet sich gut als Einstieg. Wichtig ist, die Höhenlage nicht zu unterschätzen: Die dünnere Luft macht sich bei Anstrengung bemerkbar. Nimm ausreichend Wasser mit und plane die Fahrt möglichst am Vormittag.

Gibt es ausgeschilderte Bike-Routen?

Ja, Davos Klosters verfügt über ein exzellent ausgebautes und markiertes Routennetz mit über 700 Kilometern für Mountainbike, E-Bike und Tourenrad. Die Wege sind mit den in der Schweiz üblichen Bike-Wegweisern beschildert, sodass Orientierung meist problemlos gelingt.

Zusätzlich lohnt sich der Blick in offizielle Karten oder Bike-Apps, in denen Schwierigkeitsgrade, Höhenprofile und Einkehrmöglichkeiten verzeichnet sind. Die Tourismusbüros in Davos und Klosters halten kostenloses Kartenmaterial und Tipps bereit. So findest du für jedes Fahrniveau die passende Strecke.

Wie komme ich mit dem Zug in die Region und ins Bike-Gebiet?

Davos und Klosters sind hervorragend an die Rhätische Bahn angebunden, die über die berühmte Landquart-Strecke ins Prättigau führt. Fahrräder lassen sich in den Regionalzügen unkompliziert mitnehmen, oft gegen ein zusätzliches Veloticket.

Das macht die An- und Abreise besonders komfortabel und umweltfreundlich. Praktisch ist auch, dass du Touren zwischen Davos und Klosters bequem mit dem Zug kombinieren kannst, etwa nach einer Punkt-zu-Punkt-Fahrt. In der Hochsaison kann es in den Zügen voll werden, weshalb sich eine frühe Fahrt oder Reservierung lohnt.

Brauche ich für die Trails spezielle Ausrüstung?

Für die einfacheren Tal- und Seewege reichen ein verkehrssicheres Rad und ein Helm völlig aus. Sobald du dich aber auf die alpinen Trails am Jakobshorn oder in höhere Lagen wagst, solltest du besser ausgerüstet sein.

Empfehlenswert sind ein geländetaugliches Mountainbike, ein gut sitzender Helm, Handschuhe und für technische Abfahrten auch Protektoren. Da das Wetter im Hochgebirge schnell umschlagen kann, gehören eine Regenjacke, warme Schichten und ausreichend Verpflegung ins Gepäck. Ein kleines Reparaturset und Ersatzschlauch ersparen dir im Zweifel viel Ärger.

Wie ist das Wetter im Sommer in Davos Klosters?

Dank der Höhenlage von über 1.500 Metern sind die Sommer in Davos Klosters angenehm mild und selten drückend heiß. Während anderswo Hitzewellen herrschen, genießt du hier oben oft frische, klare Luft, was das Radfahren besonders angenehm macht.

Allerdings solltest du im Gebirge stets mit rascheren Wetterwechseln rechnen. Vor allem nachmittags können sich Gewitter aufbauen, weshalb sich frühe Startzeiten empfehlen. Nimm immer eine Windjacke und Sonnenschutz mit, denn die UV-Strahlung ist in dieser Höhe intensiver als im Flachland.

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