Passprofil:
Staller Sattel

39Km
  • Höhenmeter 748 Meter
    1087 Meter
  • Steigung Durchschnitt 5% 5.9 %
  • Steigung Maximal 10.5% 18.8 %
  • Länge 39 Kilometer
  • Kehren 15
  • Mautpflicht Nein
  • Wintersperre Ja
  • Schwierigkeit 2
St. Jakob im Defereggental - Valdaora im Antholzer

Staller Sattel

Das Osttiroler Defereggental an sich ist bereits ein landschaftlicher Leckerbissen, der Staller Sattel verbindet das Defereggental Richtung Westen mit dem Antholzer- und in der Folge mit dem Pustertal in Südtirol. Die Passhöhe selbst liegt auf 2.052 m und bildet gleichzeitig die Grenze zwischen Österreich und Italien.

Die Passstraße windet sich von St. Jakob kommend zunächst durch lichten Bergwald in die Höhe, bevor wir oberhalb der Baumgrenze auf ein weites Hochplateau stoßen. Eine landschaftliche Perle dieses Plateaus ist der geheimnisvolle, weil bis heute wohl nicht vollständig ergründete Obersee, in dem vor einigen Jahren sogar der höchst gelegene Schiffsfund Europas gemacht wurde (s. Infokasten Sehenswertes). Das Alpen-Gasthaus „Oberseehütte“ lädt Biker wie Wanderer zur Einkehr und Rast. Zum Beispiel auch, um die Wartezeit bis zur Weiterfahrt Richtung Antholz zu überbrücken. Denn auf italienischer Seite besteht aufgrund der nur einspurigen Straßenbreite eine Ampel gesteuerte Einbahnregelung sowie ein Verkehrsverbot für Wohnwagen und Busse.

Die Fahrt vom Obersee hinunter ins Pustertal ist jeweils von der 0. bis zur 15. Minute, die Fahrt vom Antholzer See hinauf Richtung Österreich jeweils von der 30. bis zur 45. Minute einer jeden Stunde möglich. Immer wieder im Gespräch ist auch eine Mautpflicht für den Staller Sattel, bislang wurde sie nicht realisiert. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Gerüchte darüber gab es anscheinend schon lange und Taucher der Wasserrettung aus Lienz wollten ihn schon schemenhaft gesehen haben – jenen geheimnisvollen Einbaum aus dem Obersee. Doch erst eine wissenschaftliche Tauchexpedition 1999 brachte die Gewissheit, dass der geheimnisvolle Bergsee bereits vor über eintausend Jahren befischt wurde. Gut 8 m tief liegt der recht gut erhaltene Einbaum unter der Wasseroberfläche an einem steil abfallenden Felshang. Drei Meter lang und mannsbreit stammt er nach den Untersuchungen der Universität Innsbruck eindeutig aus dieser Region. Eine Tatsache, die Wissenschaftler hellauf begeistert, zumal es sich hiermit um den höchst gelegenen Schiffsfund Europas handelt, der die Fantasie der Menschen über die Lebensumstände längst vergangener Tage mehr als beflügelt.

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