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Passo di Lavazé

Foto vom Passo di Lavazé
Foto: Heinz E. Studt

Zunächst schwingt die Pass-Straße durch dichten Wald, in Rechts-Links-Kombinationen geht es gemächlich bergan. Oben auf der Passhöhe haben sich mehrere Berggasthöfe angesiedelt und bieten einen entspannten Einkehrschwung sogar mit kleinem Badesee. Die Südrampe des Passo di Lavazé führt in mehreren Abschnitten zunächst durch lichte Wälder sowie im unteren Verlauf über weite Hochalmen, die einen herrlichen Ausblick auf das Val di Fiemme erlauben. Der Straßenzustand des gesamten Passes ist gut, das Verkehrsaufkommen mäßig.

Oben an der Passhöhe des Lavazé zweigt er ab: der Weg zum ziemlich unbekannten und nur winzig ausgeschilderten Passo d’Oclini. Gönnen Sie sich unbedingt diesen 8 Kilometer langen Sackgassen-Abstecher hinauf auf knapp 2 000 Meter Höhe. Kurvenreich geht es durch lichten Tannenwald und weite Hochalmen auf ordentlicher Piste bergan. Vorsicht ist nur vor den hier frei weidenden Kühen geboten, sie betrachten die Straßen und Wege – zu Recht – als ihr ureigenes Territorium. Auch oben am Passo d’Oclini existieren mehrere Berggasthöfe, Wanderfreunde finden hier ein weites Betätigungsfeld.

Umgebungskarte

Höhenprofil

Passtelegramm

Name: Passo di Lavazé
Start: Italien Welschnofen (Dolomiten, Italien)
Ziel: Italien Cavalese (Dolomiten, Italien)
Höhenmeter: bergauf: 919 Meter
bergab: 808 Meter
Steigung: bergauf: 7.2% (Durchschnitt) 11.4% (maximal)
bergab: 7.8% (Durchschnitt) 11.1% (maximal)
Höchster Punkt: 1807 Meter
Länge: 23 km
Kehren: 13
Schwierigkeit: leicht leicht
Maut: nein
Wintersperre: nein

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