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Malojapass - Passo del Maloja

Foto vom Malojapass - Passo del Maloja
Foto: Heinz E. Studt

Fahrerisch mit Ausnahme einiger Kehren im oberen Drittel eher anspruchslos, sind die Highlights des Malojapasses zweifellos seine beiden Endpunkte die herrliche Silvaplana-Seenplatte im Norden sowie das traumhafte Bergell im Südwesten. Vom touristisch geprägten Scheitelpunkt des Maloja-Passes führt die Strecke in gut ausgebauten Serpentinen bergab, schwingt in weiten Bögen durch einsam gelegene Bergdörfer, bis uns die quirlige Lebendigkeit Chiavennas zurück ins Hier und Heute führt.

Schier unendlich lang sind die Winter im Bergell, die Sommer dagegen kurz, aber gewaltig, intensiver, als irgendwo sonst in den Alpen. Eine Symphonie aus Farben und Formen überwältigt den schweifenden Blick. Klare Gipfelprofile, smaragdfarbene Gletscherseen, in Orgien aus Grün explodierende Almen stimmen mit der Gischt schmelzwasserführender Wildbäche an zu einem Lobgesang auf Mutter Natur. Von einer sonnigen Felsterrasse oberhalb Bondos blickt das sehenswerte Soglio weit über diese atemberaubende Pracht.

Umgebungskarte

Höhenprofil

Passtelegramm

Name: Malojapass - Passo del Maloja
Start: Schweiz Maloja (engadin, Schweiz)
Ziel: Schweiz Chiavenna (Lombardei, Schweiz)
Höhenmeter: bergauf: 23 Meter
bergab: 1518 Meter
Steigung: bergauf: 0.9% (Durchschnitt) 3.1% (maximal)
bergab: 5.1% (Durchschnitt) 15% (maximal)
Höchster Punkt: 1815 Meter
Länge: 32 km
Kehren: 23
Schwierigkeit: leicht leicht
Maut: nein
Wintersperre: ja

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