Katschbergpass

St. Michael im Lungau - Rennweg am Katschberg
Katschbergpass - Motorradtouren und Pässe
© adobe stock, mdworschak

Passprofil:
Katschbergpass

12Km
  • Höhe 1641 Meter
  • Höhenmeter 626 Meter 491 Meter
  • Steigung Durchschnitt10.6% 9.9 %
  • Steigung Maximal 13% 12.8 %
  • Länge 12 Kilometer
  • Kehren 2
  • Mautpflicht Nein
  • Wintersperre Nein
  • Schwierigkeit 2

Lage und geografische Einordnung

Der Katschbergpass liegt in Österreich und verbindet das Bundesland Salzburg mit Kärnten. Die Passstraße führt zwischen Sankt Michael im Lungau und Rennweg am Katschberg und bildet eine traditionelle Nord-Süd-Verbindung zwischen Lungau und Liesertal.

Parallel zur Passstraße verläuft die Tauernautobahn mit dem Katschbergtunnel, wodurch die historische Passroute heute vor allem regionale und touristische Bedeutung besitzt.

Kurzcharakter der Strecke

Der Katschbergpass ist eine gut ausgebaute, moderat anspruchsvolle Alpenstraße mit gleichmäßiger Linienführung und klarer Streckenstruktur. Er eignet sich besonders für Motorradfahrer, die eine flüssig fahrbare Verbindung mit alpinem Charakter suchen.

Im Vergleich zu technisch engen Hochalpenpässen steht hier weniger die extreme Kurvenarchitektur als die funktionale, gut planbare Streckenführung im Vordergrund.

Streckenführung und Fahrdynamik

Die Auffahrt aus dem Lungau verläuft gleichmäßig ansteigend mit mehreren übersichtlichen Kurven. Die Straße ist breit angelegt und erlaubt flüssiges Fahren.

Die Kärntner Seite Richtung Rennweg wirkt etwas kurvenreicher, bleibt jedoch technisch unkompliziert. Der fahrerische Anspruch ist moderat und gut kalkulierbar.

Befahrbarkeit und Saison

Der Katschbergpass ist aufgrund seiner regionalen Bedeutung in der Regel ganzjährig befahrbar. Winterliche Bedingungen können temporäre Einschränkungen verursachen.

Für Motorradtouren sind die Monate von Mai bis Oktober besonders geeignet.

Verkehrsaufkommen

Durch die parallele Autobahn ist die Passstraße deutlich vom Transitverkehr entlastet. Sie wird vorwiegend regional und touristisch genutzt.

In Ferienzeiten ist mit erhöhtem Pkw- und Ausflugsverkehr zu rechnen.

Wichtige Hinweise für Motorradfahrer

Die Strecke ist gut ausgebaut, dennoch sollten Kurven bei Nässe vorsichtig angefahren werden. In schattigen Bereichen kann es rutschig sein.

Aufgrund der moderaten Steigung eignet sich der Pass auch für weniger erfahrene Fahrer.

Einkehrmöglichkeiten

Im Bereich der Passhöhe befindet sich ein touristisch geprägtes Zentrum mit Hotels, Restaurants und Versorgungsmöglichkeiten. Auch in St. Michael und Rennweg bestehen zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

Die Infrastruktur ist stark auf Tourismus ausgerichtet.

Geschichte und Bedeutung

Der Katschbergpass war lange Zeit eine wichtige Nord-Süd-Verbindung über die Alpen. Mit dem Bau der Tauernautobahn verlagerte sich der Großteil des Durchgangsverkehrs in den Tunnel.

Heute dient die Passstraße vor allem regionalen und touristischen Zwecken.

Landschaft und regionaler Charakter

Die Strecke führt durch alpine Waldlandschaft mit Blick auf die Niederen Tauern und die Gurktaler Alpen. Der Charakter ist alpin, jedoch weniger hochgebirgig als bei Pässen über 2.000 Meter.

Die Umgebung ist touristisch geprägt, insbesondere im Bereich der Passhöhe.

Anschlussrouten und Kombinationen

Der Katschbergpass eignet sich als Verbindung zwischen Lungau und Kärnten und lässt sich gut in Österreich-Rundtouren integrieren.

Er bildet eine funktionale Etappe zwischen Salzburger Land und südlicher Alpenregion.

Redaktionelle Einschätzung

Der Katschbergpass ist eine solide, gut ausgebaute Alpenverbindung mit moderatem Anspruch. Er bietet flüssiges Fahren ohne extreme technische Herausforderung.

Für Motorradfahrer ist er weniger eine sportliche Passstraße als vielmehr eine landschaftlich reizvolle Verbindung zwischen zwei alpinen Regionen.

Der Katschbergpass verbindet die Region Lungau im Salzburger Land mit dem Katschtal in Kärnten und die Hohen Tauern im Westen mit den Gurktaler Alpen im Osten. Er stellt für Biker die unbedingt empfehlenswerte Alternative zur Tauernautobahn (A10) sowie dem Katschbergtunnel dar und bietet neben gemütlichem Fahrgenuss herrliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Die Passstraße ist ordentlich asphaltiert und leicht zu befahren

Wechseln Sie doch einmal den Satteltyp. Denn „auf dem Rücken der Pferde, liegt das Glück dieser Erde“ behaupten ja die Reiter. Daran erinnern rund um den Katschberg diverse Tourenangebote, bei denen man Gelegenheit bekommt, sich auf Pferderücken durch die malerische Landschaft zu bewegen, ja sogar Berge zu erklimmen. Und gut ausgebildete Schulpferde verzeihen sogar Anfängern alle Fehler - ganz im Gegensatz zu manchem Moped! Ein Erlebnis der ganz besonderen Art wird garantiert.

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