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Hochtannbergpass
Passprofil:
Hochtannbergpass
- Höhe 1676 Meter
- Höhenmeter 653 Meter 959 Meter
- Steigung Durchschnitt4% 5.4 %
- Steigung Maximal 14.3% 15 %
- Länge 34 Kilometer
- Kehren 11
- Mautpflicht Nein
- Wintersperre Nein
- Schwierigkeit 2
Lage und geografische Einordnung
Der Hochtannbergpass liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und verbindet das Lechtal bei Warth mit dem Bregenzerwald bei Schröcken. Er bildet eine zentrale Verbindung zwischen Arlbergregion und Bregenzerwald.
Durch seine Lage auf der Achse Lech – Warth – Schröcken besitzt der Pass hohe touristische Bedeutung.
Kurzcharakter der Strecke
Der Hochtannbergpass ist eine landschaftlich offene, gut ausgebaute Alpenstraße mit moderatem fahrerischem Anspruch und klarer Kurvenführung. Er eignet sich besonders für Motorradfahrer, die flüssige Linien und weitläufige Panoramablicke schätzen.
Im Vergleich zu technisch anspruchsvollen Hochpässen wirkt der Hochtannberg großzügiger und weniger steil.
Streckenführung und Fahrdynamik
Die Strecke verläuft in gleichmäßig angelegten Kurven mit guten Sichtverhältnissen. Enge, stark technische Kehren sind selten.
Sowohl die Lechtaler als auch die Bregenzerwald-Seite sind breit ausgebaut und erlauben flüssiges Fahren. Der fahrerische Anspruch bleibt moderat.
Befahrbarkeit und Saison
Der Hochtannbergpass ist in der Regel von Frühjahr bis Herbst befahrbar. In den Wintermonaten kann es zu Sperrungen kommen, da die Strecke Teil eines Wintersportgebiets ist.
Für Motorradtouren sind die Monate Mai bis Oktober besonders geeignet.
Verkehrsaufkommen
Der Pass wird stark touristisch genutzt, insbesondere in der Sommersaison. Motorräder, Pkw und Reiseverkehr sind regelmäßig unterwegs.
An Wochenenden ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Wichtige Hinweise für Motorradfahrer
Aufgrund der guten Ausbauqualität wird teilweise zügig gefahren. Defensive Fahrweise ist empfehlenswert.
In exponierten Abschnitten kann Wind auftreten. Bei Nässe sind die Kurven entsprechend vorsichtig anzufahren.
Einkehrmöglichkeiten
In Warth, Schröcken sowie entlang der Strecke bestehen mehrere Restaurants und Gasthäuser. Die Infrastruktur ist touristisch geprägt.
Aussichtspunkte entlang der Strecke bieten Gelegenheit für kurze Stopps.
Geschichte und Bedeutung
Der Hochtannbergpass entwickelte sich im Zuge des Ausbaus der Arlberg- und Bregenzerwaldregion zu einer wichtigen regionalen Verbindung. Seine Bedeutung liegt vor allem im touristischen Bereich.
Er dient weniger als Transitpass, sondern als Verbindung innerhalb alpiner Ferienregionen.
Landschaft und regionaler Charakter
Die Strecke führt durch offene Hochalpenlandschaft mit weiten Blicken auf die umliegenden Gipfel. Der Charakter ist alpin, jedoch nicht extrem hochgebirgig.
Die Umgebung ist stark vom Tourismus geprägt, bleibt jedoch landschaftlich reizvoll.
Anschlussrouten und Kombinationen
Der Hochtannbergpass lässt sich gut mit dem Arlbergpass oder weiteren Routen im Bregenzerwald kombinieren.
Er eignet sich als verbindende Etappe innerhalb einer Vorarlberg-Rundtour.
Redaktionelle Einschätzung
Der Hochtannbergpass ist eine gut ausgebaute, panoramareiche Alpenroute mit moderatem Anspruch. Er bietet flüssiges Fahren ohne extreme technische Herausforderung.
Für Motorradfahrer ist er vor allem als landschaftlich reizvolle Verbindung zwischen Arlbergregion und Bregenzerwald interessant.
Der Anstieg zum Hochtannbergpass beginnt im hübschen Örtchen Au im Bregenzerwald. Die L200 folgt dem Tal bis nach Schröcken, ab dort steigt die Piste allmählich bergan und bietet einige abwechslungsreiche Rechts-Links-Kombinationen. Die Passhöhe liegt inmitten einer horizontfüllenden Hochalm mit einer Liftstation. Deren Parkplatz ist ein beliebter Bikertreff der Region. Nach Osten geht es bergab Richtung Warth mit seinen netten Cafés und Gasthöfen für einen perfekten Einkehrschwung.
Das romantische Walserdorf Warth liegt idyllisch eingebettet zwischen seinen imposanten Hausbergen Biberkopf, Widderstein und Warther Horn. Gemütlichkeit scheint hier Trumpf zu sein, denn das vielfältige Wander- und Tourenangebot garnieren unzählige Einkehrmöglichkeiten in bewirtschafteten Almhütten, in Cafés, Biergärten und auf Sonnenterrassen mit prächtiger Aussicht. Doch das Beste daran: Das Bergdorf Warth liegt auch heutzutage noch weitgehend abseits des Massentourismus in völligem Einklang mit der Natur.
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