Das Laden von Openstreetmap wurde nicht erlaubt. Bitte ändern Sie die Datenschutz-Einstellungen
Faschinajoch
Passprofil:
Faschinajoch
- Höhe 1495 Meter
- Höhenmeter 653 Meter 140 Meter
- Steigung Durchschnitt8.6% 7.6 %
- Steigung Maximal 12.7% 12 %
- Länge 11 Kilometer
- Kehren 11
- Mautpflicht Nein
- Wintersperre Nein
- Schwierigkeit 3
Lage und geografische Einordnung
Das Faschinajoch liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und verbindet das Große Walsertal mit dem Bregenzerwald. Die Strecke verläuft zwischen Fontanella und Damüls und bildet eine regionale Alpenverbindung innerhalb der Vorarlberger Bergwelt.
Durch seine Lage zwischen Arlbergregion und Bregenzerwald besitzt das Faschinajoch vor allem touristische und regionale Bedeutung.
Kurzbeschreibung des Passes
Das Faschinajoch ist eine kurvenreiche, mittelhohe Alpenstraße mit kompaktem Verlauf und moderatem fahrerischem Anspruch. Es eignet sich besonders für Motorradfahrer, die eine abwechslungsreiche Strecke abseits großer Transitachsen suchen.
Im Vergleich zu hochalpinen Pässen steht hier weniger die extreme Höhe als die dichte Kurvenfolge und landschaftliche Nähe im Vordergrund.
Streckenführung und Fahrdynamik
Die Auffahrt aus dem Großen Walsertal verläuft kurvenreich durch bewaldete Hänge mit mehreren klar angelegten Kehren. Die Straße ist gut fahrbar, jedoch in einzelnen Abschnitten schmaler.
Die Damülser Seite wirkt etwas offener, bleibt jedoch kurvig. Der fahrerische Anspruch ist moderat und gut kalkulierbar.
Öffnung, Saison und empfohlene Reisezeit
Das Faschinajoch ist in der Regel von Frühjahr bis Herbst befahrbar. In den Wintermonaten kann es zu Sperrungen kommen.
Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober. In der Hochsaison ist mit touristischem Verkehr zu rechnen.
Verkehrsaufkommen und Streckenbesonderheiten
Die Strecke wird regional genutzt und dient als touristische Verbindung zwischen zwei beliebten Bergregionen. Motorräder, Pkw und Ausflugsverkehr sind typisch.
Auch in der Sommersaison bleibt das Verkehrsaufkommen meist überschaubar im Vergleich zu großen Alpenpässen.
Wichtige Hinweise für Motorradfahrer
In engeren Kurven ist bei Gegenverkehr erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. In bewaldeten Bereichen kann bei Nässe rutschiger Asphalt auftreten.
Laub oder landwirtschaftlicher Verkehr sind auf einzelnen Abschnitten möglich.
Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke
In Damüls sowie im Großen Walsertal bestehen mehrere Restaurants und Gasthöfe. Die touristische Infrastruktur ist regional gut entwickelt.
Die Passhöhe selbst ist weniger stark touristisch inszeniert.
Geschichte und Bedeutung
Das Faschinajoch entwickelte sich als regionale Alpenverbindung zwischen Walsertal und Bregenzerwald. Mit dem Ausbau zur modernen Straße gewann es zusätzliche touristische Bedeutung.
Heute dient es vor allem dem regionalen Verkehr und dem Ausflugstourismus.
Landschaft und regionaler Charakter
Die Strecke führt durch bewaldete Voralpenlandschaft mit Almflächen und Ausblicken auf die umliegenden Gipfel Vorarlbergs. Der Charakter ist alpin, jedoch nicht hochgebirgig.
Die Atmosphäre wirkt ruhiger und weniger urban geprägt als bei großen Transitpässen.
Anschlussrouten und Tourenkombinationen
Das Faschinajoch lässt sich gut in Vorarlberger Rundtouren integrieren und mit weiteren regionalen Alpenstraßen kombinieren.
Es eignet sich als kurvenreiche Etappe innerhalb einer Bregenzerwald- oder Walsertal-Tour.
Redaktionelle Einschätzung
Das Faschinajoch ist eine kompakte, gut fahrbare Alpenstraße mit moderatem Anspruch und regionalem Charakter. Es bietet ausreichend Kurvenvielfalt ohne extreme technische Herausforderung.
Für Motorradfahrer, die eine abwechslungsreiche Strecke in Vorarlberg suchen, ist das Faschinajoch eine solide und landschaftlich reizvolle Option.
Im Örtchen Damüls führt die Pass-Straße durch eine mächtige Beton-Verbauung hinauf zum Joch. Aufgrund seiner fahrerisch einfachen Streckenführung ist das Joch vor allem unter Genussbikern äußerst beliebt, bietet von seinem Scheitelpunkt am Joch herrliche Ausblicke auf die Damülser Berge. Im Gegensatz zu vielen anderen Pässen sind beide Rampen des Faschinajochs gut ausgebaut, und nach wenigen Kehren begrüßt uns dann das hübsche Bergdorf Sonntag. Welch ein Ortsname! Ist hier nicht jeder Tag ein Sonntag?
Die mittelalterliche Bergstadt Bludenz ist seit alten Zeiten der Mittelpunkt einer Region, in der die Bergwelt mit Natur und Kultur sozusagen eine nahtlose Symbiose eingeht. Und Bludenz zählt ganz offiziell zu den schönsten Alpenstädten Europas. Erkunden Sie zu Fuß die historischen Ecken der Stadt, die Tore und Mauern, ehrwürdige Bürgerhäuser, verwinkelte Gassen und romantische Laubengänge, bummeln Sie unter Altstadtlauben und prächtigen Bürgerhäusern zu Cafés, Kneipen, Restaurants und Bars. Oder erklimmen Sie mit der Muttersbergbahn den 1400 m hoch gelegenen Hausberg der Stadt.
Der Kurvenkönig Newsletter informiert dich über aktuelle Angebote, neue Touren und aktuelle News.