Dientner- und Filzensattel

Saalfelden am steinerden Meer - Bischofshofen
Dientner- und Filzensattel - Motorradtouren und Pässe
© adobe stock, Olivier

Passprofil:
Dientner- und Filzensattel

40Km
  • Höhe 1357 Meter
  • Höhenmeter 993 Meter 1182 Meter
  • Steigung Durchschnitt5% 6.1 %
  • Steigung Maximal 13.9% 15 %
  • Länge 40 Kilometer
  • Kehren 8
  • Mautpflicht Nein
  • Wintersperre Nein
  • Schwierigkeit 3

Lage und geografische Einordnung

Der Dientner Sattel und der Filzensattel liegen im österreichischen Bundesland Salzburg und verbinden das Salzachtal bei Lend mit dem Saalfeldener Becken. Die Strecke verläuft entlang der Hochkönigstraße und bildet eine regionale Alpenverbindung zwischen Pongau und Pinzgau.

Beide Übergänge liegen nahe beieinander und werden in der Praxis als zusammenhängende Route wahrgenommen.

Kurzbeschreibung der Strecke

Die Verbindung über Dientner Sattel und Filzensattel ist eine kurvenreiche, landschaftlich reizvolle Alpenstraße mit moderatem fahrerischem Anspruch. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die flüssige Kurven, stabile Straßenqualität und überschaubare Höhenlagen schätzen.

Im Vergleich zu hochalpinen Pässen steht hier weniger die Höhe als die abwechslungsreiche Streckenführung im Vordergrund.

Streckenführung und Fahrdynamik

Die Strecke bietet eine gleichmäßige Abfolge mittlerer Kurven mit einzelnen engeren Abschnitten. Die Fahrbahn ist überwiegend breit und gut einsehbar.

Zwischen den beiden Sätteln verläuft die Straße wellig und rhythmisch, ohne extreme Steigungswechsel. Der fahrerische Anspruch ist moderat, bietet jedoch ausreichend Kurvenvielfalt für aktive Linienwahl.

Öffnung, Saison und empfohlene Reisezeit

Die Verbindung ist meist ganzjährig befahrbar, da sie regionale Bedeutung besitzt. Winterliche Bedingungen können temporäre Einschränkungen verursachen.

Für Motorradtouren gelten Mai bis Oktober als angenehmste Reisezeit.

Verkehrsaufkommen und Streckenbesonderheiten

Die Strecke wird sowohl touristisch als auch regional genutzt. Pkw, Motorräder und vereinzelt Busse sind regelmäßig unterwegs.

In der Sommersaison und an Wochenenden ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, bleibt jedoch meist überschaubar im Vergleich zu großen Hochalpenrouten.

Wichtige Hinweise für Motorradfahrer

Die Straße ist gut ausgebaut und übersichtlich. Bei feuchter Witterung können schattige Kurvenbereiche rutschig sein.

In bewaldeten Abschnitten ist mit Wildwechsel zu rechnen, insbesondere in den frühen Morgen- und Abendstunden.

Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke

Entlang der Hochkönigstraße sowie in den angrenzenden Orten bestehen mehrere Restaurants und Gasthöfe. Die Infrastruktur ist regional gut entwickelt.

Die Passhöhen selbst sind weniger touristisch inszeniert als bekannte Hochalpenstraßen.

Geschichte und Bedeutung

Die Verbindung über Dientner Sattel und Filzensattel war früh eine wichtige regionale Route zwischen Pongau und Pinzgau. Mit dem Ausbau zur modernen Straße gewann sie zusätzliche wirtschaftliche Bedeutung.

Heute dient sie als touristisch attraktive Alternativroute abseits stark frequentierter Hochalpenstraßen.

Landschaft und regionaler Charakter

Die Strecke verläuft durch bewaldete Hänge, offene Almflächen und bietet Ausblicke auf das Hochkönigmassiv. Die Landschaft wirkt alpin, jedoch weniger hochgebirgig als bei Pässen über 2.000 Meter.

Der Charakter ist regional, naturnah und landschaftlich abwechslungsreich.

Anschlussrouten und Tourenkombinationen

Die Verbindung eignet sich gut als Bestandteil einer Salzburger Alpenrunde und lässt sich mit weiteren regionalen Alpenstraßen kombinieren.

Durch ihre Lage bietet sie eine attraktive Alternative zu stärker frequentierten Hochalpenrouten.

Redaktionelle Einschätzung

Dientner Sattel und Filzensattel bilden eine kurvenreiche, gut fahrbare Alpenroute mit moderatem Anspruch. Sie eignet sich besonders für entspannte Touren mit landschaftlichem Fokus.

Für extreme Höhenlagen oder dichte Kehrenfolgen gibt es anspruchsvollere Alternativen. Als ausgewogene Regionalroute überzeugt die Verbindung jedoch durch flüssige Streckenführung und gute Straßenqualität.

Eine grandiose Bergwelt dominiert von den steilen Felsen des Hochkönig-Massivs, garniert mit horizontweiten Hochalmen und kleinen, verträumten Orten, in denen der altehrwürdige Louis Trenker auch heute noch in keinster Weise aus dem Rahmen fallen würde. Das alles kombiniert mit einer herrlich kurvigen, gut ausgebauten Panoramastrecke fernab der Hektik unserer Tage = das ist das Tourengebiet um Dientner- und Filzensattel. Unser Tipp: Schalten Sie mindestens 2 Gänge zurück und pendeln Sie in aller Ruhe durch diese immer noch heile Bergwelt. Es gibt viel zu entdecken.

Absolutes Pflichtprogramm ist natürlich der Abstecher hinauf zum berühmten Arthurhaus am Ende einer herrlichen Sackgasse mitten hinein in Hochkönigs Reich. 1866 begann die Mühlbacher Kupfergesellschaft mit dem Bau der ersten Gaststätte. 1894 pachteten die Urgroßeltern der heutigen Wirtin Heidi die kleine Alm und Gastwirtschaft und bauten sie sukzessive zu einem gemütlichen 3-Sterne Berghotel aus, dessen Schätze neben seiner einzigartigen Lage ebenfalls aus Küche und Weinkeller sowie der Herzlichkeit seines Personals und seiner Chefin bestehen.

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