Col du Glandon

St. Etienne de Cuines - Allemond
Col du Glandon - Motorradtouren und Pässe
© adobe stock, NATURAL LANDSCAPES

Passprofil:
Col du Glandon

45Km
  • Höhe 1924 Meter
  • Höhenmeter 1586 Meter 1157 Meter
  • Steigung Durchschnitt7.3% 5 %
  • Steigung Maximal 10.7% 13.2 %
  • Länge 45 Kilometer
  • Kehren 22
  • Mautpflicht Nein
  • Wintersperre Ja
  • Schwierigkeit 4

Lage und geografische Einordnung

Der Col du Glandon liegt in den französischen Alpen im Département Savoie und verbindet das Maurienne-Tal bei Saint-Jean-de-Maurienne mit dem Tal der Romanche in Richtung Allemond. Der Pass befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Col de la Croix de Fer und bildet mit diesem eine zentrale Hochalpenverbindung der Region.

Durch seine Lage ist der Glandon ein wichtiger Bestandteil vieler Westalpenrouten.

Kurzbeschreibung des Passes

Der Col du Glandon ist eine technisch anspruchsvolle, teilweise schmalere Hochalpenstraße mit wechselndem Streckencharakter. Er richtet sich vor allem an erfahrene Motorradfahrer, die enge Kurven, unterschiedliche Fahrbahnbreiten und längere Anstiege schätzen.

Im Vergleich zu gleichmäßig ausgebauten Hochalpenpässen wirkt der Glandon ursprünglicher und stellenweise weniger standardisiert.

Streckenführung und Fahrdynamik

Der Col du Glandon bietet einen abwechslungsreichen Verlauf mit engeren Kurven und wechselnder Straßenbreite. Besonders auf der Westseite sind Abschnitte schmaler und technisch fordernder.

Im oberen Bereich öffnet sich die Strecke und bietet weite Ausblicke, während die unteren Passagen dichter und kurvenintensiver sind. Der fahrerische Anspruch entsteht aus der Kombination von Kurvendichte, Streckenlänge und teils unregelmäßigem Ausbau.

Öffnung, Saison und empfohlene Reisezeit

Der Pass ist in der Regel von spätem Frühjahr bis in den Herbst geöffnet. In den Wintermonaten besteht eine Wintersperre aufgrund von Schneelage.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und September. Frühmorgens sind die Bedingungen meist ruhiger und übersichtlicher.

Verkehrsaufkommen und Streckenbesonderheiten

Der Col du Glandon wird touristisch genutzt und ist bei Motorradfahrern und Radfahrern beliebt. In der Hochsaison und an Wochenenden kann das Verkehrsaufkommen deutlich ansteigen.

Aufgrund schmalerer Abschnitte kann Gegenverkehr in engen Kurven besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Wichtige Hinweise für Motorradfahrer

Die Höhenlage bringt wechselhafte Wetterbedingungen mit sich. Nebel, Regen oder kühlere Temperaturen sind auch im Sommer möglich.

Einige Streckenabschnitte sind weniger breit ausgebaut, weshalb eine defensive Fahrweise empfehlenswert ist. In exponierten Bereichen kann Seitenwind auftreten.

Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke

Direkt am Pass sind die Einkehrmöglichkeiten begrenzt. In den angrenzenden Tälern stehen jedoch mehrere Restaurants und Versorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die Infrastruktur ist vorhanden, jedoch weniger dicht als bei stark touristisch erschlossenen Alpenachsen.

Geschichte und Bedeutung des Passes

Der Col du Glandon wurde im 19. Jahrhundert als Hochalpenstraße ausgebaut und diente der Verbindung zwischen den Tälern der Region. Mit zunehmender Erschließung gewann er touristische Bedeutung.

Heute ist er ein fester Bestandteil vieler alpiner Straßenrouten und sportlicher Veranstaltungen.

Landschaft und regionaler Charakter

Der Pass führt durch hochalpines Gelände mit offenen Hochflächen, Bergseen und steilen Hängen. Die Landschaft wirkt rau und abwechslungsreich.

Im oberen Bereich bietet die Strecke weite Ausblicke auf die umliegenden Gipfel der Savoyer Alpen.

Anschlussrouten und Tourenkombinationen

Der Col du Glandon lässt sich direkt mit dem nahegelegenen Col de la Croix de Fer kombinieren. Gemeinsam bilden beide Pässe eine anspruchsvolle Hochalpenroute.

Durch seine Lage eignet sich der Glandon hervorragend als Bestandteil längerer Westalpen-Touren.

Redaktionelle Einschätzung

Der Col du Glandon ist eine technisch abwechslungsreiche Hochalpenstraße mit spürbarem Anspruch. Er bietet mehr Variation und teilweise schmalere Passagen als viele gleichmäßig ausgebaute Hochalpenrouten.

Für erfahrene Motorradfahrer ist der Glandon eine lohnende Strecke. Wer ausschließlich breite, komfortable Straßen bevorzugt, sollte sich auf wechselnde Fahrbahnbedingungen einstellen.

Der Col du Glandon lässt sich mit dem Col de la Croix de Fer perfekt kombinieren. Mit gemütlichen 10% Steigung geht es kurvenreich von St. Etienne de Cuines bergan, hinter St. Colomban des Villards steigt die Straße deutlich an. Oben angekommen stört kein Baum, kein Strauch, ja nicht einmal ein Berggasthof den Blick auf die Schönheit der Bergwelt. Unterhalb der Passhöhe zweigt der Weg zum Col de la Croix de Fer ab, die Alternative geht kurven- und aussichtsreich hinunter zum Lac de Grand Maison und nach Allemond.

Grenoble, die Hauptstadt des Départements Isère mit ihrer markanten Lage im Zweiflüssetal von Isère und Drac ist eine Stippvisite wert. Ist sie doch immerhin die größte Hochgebirgsstadt der Alpen. Prallvoll an Geschichte und Geschichten hat die Stadt dem Besucher vor allem in ihrem historischen Zentrum viel Sehenswertes zu bieten. Ein reiches Erbe an historischer Bausubstanz, eine Vielzahl an Museen, darunter nicht weniger, als eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen Frankreichs sowie schöne Garten- und Parkanlagen laden zum Bummeln und Relaxen ein.

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