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Col de la Forclaz
Passprofil:
Col de la Forclaz
- Höhe 1527 Meter
- Höhenmeter 1471 Meter 903 Meter
- Steigung Durchschnitt5.8% 5.1 %
- Steigung Maximal 11.8% 14.7 %
- Länge 43 Kilometer
- Kehren 11
- Mautpflicht Nein
- Wintersperre Nein
- Schwierigkeit 3
Lage und geografische Einordnung
Der Col de la Forclaz liegt im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz und verbindet Chamonix im Département Haute-Savoie mit Martigny im Schweizer Kanton Wallis. Der Pass bildet eine direkte Verbindung zwischen dem Mont-Blanc-Massiv und dem Rhonetal.
Durch seine Lage ist er eine wichtige regionale Alpenroute mit grenzüberschreitender Bedeutung.
Kurzbeschreibung des Passes
Der Col de la Forclaz ist eine kurvenreiche, mittelhohe Alpenstraße mit klarer Linienführung und moderatem Anspruch. Er eignet sich besonders für Tourenfahrer, die eine abwechslungsreiche Verbindung zwischen Hochalpenregion und Wallis suchen.
Im Vergleich zu sehr hoch gelegenen Westalpenpässen steht hier weniger die extreme Höhe als die kompakte, gut fahrbare Streckenführung im Vordergrund.
Streckenführung und Fahrdynamik
Die Auffahrt aus dem Raum Chamonix verläuft kurvenreich durch bewaldete Hänge und bietet regelmäßig angelegte Kehren mit guter Übersicht. Die Straße ist ausreichend breit und ermöglicht flüssiges Kurvenfahren.
Die Abfahrt Richtung Martigny ist länger gezogen und wirkt teilweise offener. Der fahrerische Anspruch ist moderat und gut kalkulierbar.
Öffnung, Saison und empfohlene Reisezeit
Der Col de la Forclaz ist meist ganzjährig befahrbar, da er eine wichtige Verbindung darstellt. Winterliche Bedingungen können zeitweise Einschränkungen verursachen.
Für Motorradtouren gelten Mai bis Oktober als angenehmste Reisezeit.
Verkehrsaufkommen und Streckenbesonderheiten
Als grenzüberschreitende Verbindung wird der Pass regelmäßig genutzt. Motorräder, Pkw und touristischer Verkehr sind typisch.
In der Sommersaison sowie an Wochenenden ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, bleibt jedoch meist moderat im Vergleich zu stark frequentierten Hochalpenpässen.
Wichtige Hinweise für Motorradfahrer
Die Strecke ist gut ausgebaut, jedoch in einzelnen Abschnitten kurvig und bewaldet. In schattigen Bereichen kann der Asphalt bei Nässe rutschig sein.
In den Sommermonaten ist mit Radfahrern zu rechnen.
Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke
Im Bereich der Passhöhe befinden sich Restaurants mit Ausblick ins Rhonetal. Auch in Chamonix und Martigny stehen zahlreiche Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung.
Die touristische Infrastruktur ist gut entwickelt.
Geschichte und Bedeutung
Der Col de la Forclaz wurde früh als regionale Alpenverbindung genutzt und im Zuge moderner Verkehrserschließung ausgebaut. Seine Lage zwischen Mont-Blanc-Region und Wallis verleiht ihm wirtschaftliche Bedeutung.
Heute ist er eine wichtige Alternative zur Mont-Blanc-Route.
Landschaft und regionaler Charakter
Der Pass bietet eindrucksvolle Ausblicke auf das Rhonetal sowie auf Teile des Mont-Blanc-Massivs. Die Landschaft ist alpin geprägt, jedoch weniger karg als bei höheren Westalpenpässen.
Die Mischung aus bewaldeten Hängen und offenen Aussichtspunkten prägt den Charakter der Strecke.
Anschlussrouten und Tourenkombinationen
Der Col de la Forclaz eignet sich hervorragend als Verbindung zwischen französischen und Schweizer Alpenrouten. Er lässt sich gut mit weiteren Pässen im Wallis oder der Mont-Blanc-Region kombinieren.
Redaktionelle Einschätzung
Der Col de la Forclaz ist eine ausgewogene, gut fahrbare Alpenroute mit klarer Kurvenstruktur und moderatem Anspruch. Er bietet landschaftlichen Reiz ohne extreme technische Herausforderung.
Für Tourenfahrer ist er eine attraktive grenzüberschreitende Verbindung zwischen Hochalpenraum und Rhonetal.
Der Col de la Forclaz stellt eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Genfer See, dem Rhonetal und Chamonix dar. Seine Schokoladenseite ist die Ostrampe, vom hübschen Walliser Städtchen Martigny kommend führt sie durch horizontweite Weinberge bergan zur Passhöhe. Ein paar Häuser, eine Imbissbude sowie ein Gasthof das wars auch schon. Richtung Chamonix führt die Piste durch unbeleuchtete Tunnel vorbei an kleinen Bergdörfern.
11 Jahre sollen die Wasser der Rhône benötigen, um einmal von Ost nach West durch den Genfer See zu fließen, jenen mit 580 qkm größten See der Schweiz. Frankreich und drei Schweizer Kantone teilen sich das berühmte Gewässer, dessen Uferstrecke zu den schönsten Europas gehört. Und vor allem an den Wochenenden trifft sich hier der Schweizer Töfffahrer zum Sehen und Gesehen werden, zu Benzingesprächen in herrlicher Umgebung.
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