Das Laden von Openstreetmap wurde nicht erlaubt. Bitte ändern Sie die Datenschutz-Einstellungen
Brandnertal
Passprofil:
Brandnertal
- Höhe 1565 Meter
- Höhenmeter 1035 Meter Meter
- Steigung Durchschnitt6.6% %
- Steigung Maximal 12.2% %
- Länge 18 Kilometer
- Kehren 12
- Mautpflicht Nein
- Wintersperre Nein
- Schwierigkeit 3
Lage und geografische Einordnung
Das Brandnertal liegt im Süden des österreichischen Bundeslands Vorarlberg und erstreckt sich von Bürs bei Bludenz bis zum Bergdorf Brand. Das Tal ist nach Süden ausgerichtet und wird von den Gipfeln des Rätikons und der Verwallgruppe eingerahmt.
Durch seine Lage nahe dem Alpenrhein und mehreren wichtigen Verkehrsachsen ist das Brandnertal gut erreichbar und zugleich klar vom Durchgangsverkehr getrennt.
Kurzbeschreibung der Region
Das Brandnertal ist ein kompaktes, alpines Hochtal, das sich besonders durch Übersichtlichkeit, landschaftliche Nähe und kurze Distanzen auszeichnet. Für Motorradfahrer bietet das Tal eine ruhige Alternative zu stark frequentierten Alpenrouten.
Im Vergleich zu bekannten Transittälern steht hier nicht der Durchgangsverkehr im Vordergrund, sondern das gezielte Erleben der Region.
Straßencharakter und Erschließung
Die Zufahrt ins Brandnertal erfolgt über eine gut ausgebaute Talstraße ab Bürs. Die Strecke ist durchgehend asphaltiert, übersichtlich geführt und weist moderate Steigungen auf.
Innerhalb des Tals dominieren kurze Verbindungsstrecken, die sich gut für entspannte Fahrten eignen. Technisch anspruchsvolle Passstraßen stehen weniger im Fokus, dafür überzeugt die Region durch Fahrkomfort und geringe Verkehrsdichte.
Fahrgefühl und Nutzung für Motorradfahrer
Das Brandnertal fährt sich ruhig und kontrolliert. Die Straßen sind gut einsehbar, Kurven weitgehend flüssig angelegt und ohne extreme Steigungen. Der Reiz liegt weniger im sportlichen Anspruch, sondern im entspannten Rollen durch alpines Gelände.
Saison und beste Reisezeit
Die Region ist grundsätzlich ganzjährig erreichbar. Für Motorradtouren bieten sich besonders die Monate Mai bis Oktober an.
In der Hauptsaison im Sommer ist mit touristischem Verkehr zu rechnen, der jedoch deutlich geringer ausfällt als auf großen Passachsen. Frühmorgens und unter der Woche ist das Brandnertal besonders ruhig.
Verkehrsaufkommen und Besonderheiten
Das Verkehrsaufkommen im Brandnertal ist überwiegend regional geprägt. Durchgangsverkehr spielt kaum eine Rolle, was zu einer entspannten Verkehrssituation beiträgt.
Radfahrer, Wanderer und landwirtschaftlicher Verkehr können punktuell auftreten. Besondere Fahrbeschränkungen bestehen nicht.
Hinweise für Motorradfahrer
Der Straßenzustand ist in der Regel gut. In schattigen Talabschnitten kann es bei feuchter Witterung rutschig werden. Wildwechsel ist insbesondere in den Morgen- und Abendstunden möglich.
Aufgrund der ruhigen Verkehrsführung empfiehlt sich eine defensive, gleichmäßige Fahrweise.
Einkehrmöglichkeiten und Stopps
Im Tal finden sich mehrere Gasthöfe, Cafés und Restaurants, insbesondere im Ort Brand sowie entlang der Talachse. Die Einkehrmöglichkeiten sind auf Wander- und Tourismusbetrieb ausgelegt und eignen sich gut für Pausen.
In der Hauptsaison sind diese gut besucht, bieten jedoch ausreichende Auswahl.
Landschaft und regionaler Charakter
Das Brandnertal ist geprägt von alpinen Wiesen, bewaldeten Hängen und einem klar strukturierten Talverlauf. Die Landschaft wirkt offen und nah, weniger dramatisch als in hochalpinen Regionen, dafür sehr harmonisch.
Der landschaftliche Reiz entsteht durch die Kombination aus Weite, Ruhe und alpiner Kulisse.
Tourenkombinationen und Weiterfahrt
Das Brandnertal eignet sich gut als Bestandteil größerer Vorarlberg- oder Alpenrouten. Von hier aus lassen sich weitere Regionen rund um Bludenz, das Montafon oder das Walgau-Gebiet anbinden.
Durch seine Lage ist das Tal sowohl als Startpunkt als auch als ruhiger Abschluss einer Tour geeignet.
Redaktionelle Einschätzung
Das Brandnertal ist keine klassische Motorrad-Herausforderung, sondern eine entspannte Alpenregion mit hoher Aufenthaltsqualität. Es richtet sich vor allem an Tourenfahrer und Genussfahrer, die ruhige Straßen und alpine Landschaft schätzen.
Wer sportliche Passjagden sucht, wird hier weniger gefordert. Wer hingegen Ruhe, Übersichtlichkeit und eine angenehme alpine Atmosphäre sucht, findet im Brandnertal eine sehr passende Region.
Das Brandnertal südwestlich von Bludenz im Herzen des Rätikons lockt mit seinem herrlich gelegenen Lünersee, der Schesaplana und dem Brandner Gletscher vor allem die Naturliebhaber unter den Reisenden. Doch dem nicht genug: Die über 1000 Meter aufsteigende, gut ausgebaute Panoramastraße bietet mit immerhin 12 Kehren sogar explizites Schräglagenvergnügen. Und da das Tal bis heute fast nur unter Einheimischen als Ausflugstipp gehandelt wird, gehört die Straße oftmals den echten Genießern auf 2 Rädern.
Der Lünersee ist zweifelsohne einer der schönsten Bergseen Vorarlbergs, malerisch gelegen direkt am Fuße der Schesaplana, dem mit 2964 m höchsten Berg des Rätikon. Rund um den idyllischen Bergsee führt ein gut gepflegter Wanderweg mit einer Gehzeit von ca. zwei Stunden. Und falls Ihnen die Kondition zu schaffen machen sollte, liegt gerade rechtzeitig auf halber Strecke die bewirtschaftete Lünerseealpe, eine beliebte Einkehr mit Blick auf eine herrliche Alpenflora sowie die Schesaplana von ihren schönsten Seiten.
Der Kurvenkönig Newsletter informiert dich über aktuelle Angebote, neue Touren und aktuelle News.