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    Südtirol & Dolomiten

Im Land der Genießer & Feinschmecker

Die Vielfalt regionaler Spezialitäten ist verführerisch. Speck und Knödel, Apfelsaft und Wein, vor allem beim traditionellen Törggelen im Herbst wird rustikal geschlemmt. Genießerzeit ist aber eigentlich das ganze Jahr.

Apfel. 14 Sorten werden laut Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG) auf rund 200 Quadratkilometern gezogen. Das Anbaugebiet erstreckt sich entlang der Etsch von Salurn bis ins Burggrafenamt. Ein zweites Anbaugebiet befindet sich rund um Brixen. Die Äpfel gedeihen in Höhenlagen von 200 bis 1000 m prächtig. Das saftig frische Aroma bekommen Sie durch durchschnittlich 300 Sonnentage im Jahr und einem Wechsel von warmer und kalter Luft. Tipp: Frisch geerntete Äpfel am Straßenrand kaufen. Und probieren Sie den naturtrüben Apfelsaft. www.vog.it

 

Brot. Schüttelbrot ist ein dünner Fladen, der aus Roggenteig hergestellt wird und fast vollständig aus Kruste besteht. Weitere Sorten sind das Vinschger Paarl (auch: Vinschgerle), das Roggen-Weizen-Mischbrot Pusterer Breatl, das Früchtebrot und die mit Kümmel und Salz gewürzte Dauerbrezen.

Käse. Wo gesunde Kühe auf Almwiesen weiden und saftige Kräuter naschen, ist der Käse natürlich besonders gut. Fünf Sorten unterscheidet der Südtiroler: Frischkäse (z. B. Mozzarella und Ricotta), Weichkäse (Romadur und Brie), Schnittkäse, Hartkäse und Sauermilchkäse (Südtiroler Graukäse). Einen Überblick bekommen Sie in der Schaukäserei Sennerei Drei Zinnen in Toblach. www.schaukaesereidreizinnen.com

Kastanie. Eng mit der Frucht verbunden ist der Brauch des Törggelen (siehe Tradition und Brauchtum). Lehrreich ist der zwei Kilometer lange Kastanienerlebnisweg in Völlan. www.burggrafenamt.com
Die schönsten Kastanienhaine Südtirols liegen bei Feldthurns im Eisacktal. Im Spätherbst wird Keschtnigl gefeiert. Das mehrtägige Programm ist angefüllt mit Kabarett, Konzerten, Bauernmarkt und natürlich Kastanienverkostung. www.feldthurns.com

 

Speck. Der Rohschinken wird leicht geräuchert und reift 22 Wochen. Damit er den eingetragenen Markennamen Südtiroler Speck tragen kann, darf das Endprodukt nicht mehr als fünf Prozent Salzgehalt haben. Infos: www.speck.org

Schlutzkrapfen. Regionale Variante der Ravioli: Spinat- und Topfenfüllung serviert mit brauner Butter und Parmesankäse.

Sonstiges. Heil- und Gewürzpflanzen z. B. www.bergila.it und Honig, www.suedtirolerimker.it

Wein. Wie der Apfel profitiert die Traube vom Südtiroler Boden und Klima. Auf rund 5000 Hektar werden vor allem Gewürztraminer, Vernatsch und Lagrein angebaut. Seit rund 100 Jahren sind auch andere edle Rebsorten wie Cabernet, Merlot und Blauburgunder heimisch. In etlichen „Tante Emma Läden“ und natürlich auch in den Weingeschäften der größeren Städte sowie auf den Märkten (Bozenener Obst-Gemüßemarkt), findet man verschiedene Weine unterschiedlicher Preis- und Qualitätsklassen. Aber auch „Wein direkt ab Hof“ sollten Sie ins Auge fassen. Eine Übersicht über die Weingüter Südtirols finden Sie unter www.dws.bz.

Wer Hochprozentiges mag: Wo der Wein gut ist, schmeckt natürlich auch der Grappa (Destillat aus den Schalen der Trauben).

 

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Die Südtiroler Weinstrasse.
Nahezu weltberühmt ist die Südtiroler Weinstraße. Sie beginnt in Nals und zieht sich durch das Überetsch und Unterland bis nach Salurn. Der Verein „Südtiroler Weinstraße“ betreibt eine informative Internetseite, auf der Sie alle Informationen erhalten. www.suedtiroler-weinstrasse.it

Die Kellerei Kaltern.
Sie gehört zu den wichtigsten Qualitätsbetrieben Italiens. Durch kontinuierliche Reduzierung der Produktionsmengen von 200hl/ha im Jahr 1970 auf 75 hl/ha im Jahr 2003 setzte man anstatt auf Quantität vernünftiger Weise auf eine langfristig erfolgreiche Qualität. Heute zählt die Kellerei Kaltern 442 Mitglieder, die ca. 300 Hektar Weinberge bewirtschaften. www.kellereikaltern.com

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