Abstecher nach Tirol

Tourbeschreibung

Beginnend am Arlberg führt diese pässereiche Rundtour durch die schönsten Landschaften im Grenzgebiet zwischen Vorarlberg und Tirol. Vom gewaltigen oberen Inntal wedeln wir hinauf in die Lechtaler Alpen und pendeln genüsslich mit einigen Sackgassen-Abstechern mitten hinein in hochalpines Gelände durch das Land der berühmten Geierwally, deren Geschichten uns bis retour zum Ausgangspunkt begleiten.

Infos zur Tour

Lech

2004 wurde Lech zum „Schönsten Dorf Europas“ gekürt. Auch für Biker Grund genug, einen ausgiebigen Boxenstopp in diesem trotz Rummel immer noch herrlich natürlich gebliebenen Bergdorf einzuplanen. Eine traumhafte Natur, unendlich weite, ja hochalpine Horizonte und ein Flair, das seinesgleichen sucht, begeistert jeden Besucher.

Flexenpass

Er verbindet das obere Lechtal mit dem Klostertal, seine Passstraße mündet in die Arlberg-Passstraße. Wie so oft folgt die Strecke über den 1.784 m hohen Pass einem uralten Saumweg, der von den Menschen seit historischen Zeiten zum Waren- und Viehtransport unter beschwerlichsten Bedingungen benutzt wurde. Der alte Weg bestand aus ungezählten Kehren – den sogenannten Flexen – und verlief durch ein ständig von Lawinen und Muren bedrohtes Gelände. Die heutige Straße wurde zwischen 1897 und 1907 erbaut, seit 1936 wird sie ganzjährig befahrbar gehalten.
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer am Flexenpass

Arlbergpass

Immerhin 9 Spitzkehren führen hinauf zu seinem höchsten Punkt auf 1.793 m. Der Arlbergpass oder auch nur „Arlberg“ bildet die Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. Fahrerisch nicht unbedingt anspruchsvoll hat er aber dennoch landschaftlich einiges zu bieten. Von seinem Namen leitet sich letztendlich auch der Name des Bundeslandes Vorarlberg ab. Seitdem im Dezember 1978 die Arlberg-Schnellstraße mitsamt Tunnel eröffnet wurde, hat sich das Verkehrsaufkommen auf dem Arlbergpass deutlich reduziert.

Hahntennjoch

Das Hahntennjoch mit seinen 1.894 Höhenmetern und immerhin 15 Kehren ist bei Tiroler und Allgäuer Bikern äußerst beliebt, erlaubt die gut ausgebaute, dem natürlichen Verlauf der Landschaft kurvenreich folgenden Straße doch immer wieder recht flotte Kurvenhatz. Und das auf einer Passstraße, die uns an vielen Tagen im Jahr nahezu ganz alleine gehört. Dabei ist der „Hahntennen“, wie er unter Einheimischen genannt wird, ein sehr alter Alpenübergang. Heutzutage säumen zahlreiche Einkehrmöglichkeiten in Form von Gasthöfen und bewirtschafteten Almen die Strecke und verwöhnen gerne jeden Reisenden.
Bild: Heinz E. Studt

Motorräder am Hahntennjoch

Elbigenalp

Kennen Sie die traurigen Geschichten der berühmten Geierwally, einer jungen Bäuerin, die von ihrem tyrannischen Vater gegen ihren Willen verheiratet werden soll, aus Verzweiflung aber gemeinsam mit einem jungen Adler in die Berge flieht und dort allein auf sich gestellt ein Leben als Almbäuerin führt. Nun dies alles begann hier in den Lechtaler Alpen. Und endete mit einem Happy End? Auf der Geierwally-Freilichtbühne von Elbigenalp, dem Geburtsort des resoluten Mädchens können diese und andere spannende Geschichten alljährlich hautnah erlebt werden. Und fahrerisch können wir uns Geierwallys Welt ebenfalls nähern – auf einem Sackgassen-Abstecher nach Kaisers unterhalb der Wetterspitze. Toll!
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer an der Zahnwiese Elbigenalp

Warth

Gut 220 Einwohner zählt das romantische Walserdorf Warth, bezaubernd und idyllisch eingebettet zwischen seinen imposanten Hausbergen Biberkopf, Widderstein und Warther Horn. Gemütlichkeit ist hier Trumpf, die prächtige Bergwelt wird garniert mit unzähligen Einkehrmöglichkeiten in bewirtschaftete Almhütten, auf Sonnenterrassen mit Aussicht bis in die Unendlichkeit der Berge, mit zauberhaften Bergseen sowie einer einzigartigen Alpenflora. All dies fernab des Massentourismus in völligem Einklang mit der Natur.

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