Beginnen wir gemütlich

Tourbeschreibung

Das Tessin ist der südlichste Kanton der Schweiz, ihn prägt nicht nur ein herrlich sonniges Klima, sondern auch dieses gemütlich italienische „Dolce far niente“-Lebensgefühl. Vorbei an spannender Geschichte schwingen wir über berühmte Schweizer Alpenpässe sowie durch das idyllische Tal des jungen Gevatter Rhein. Da können wir dem Bike auch einmal „die Zügel lang geben“ – aber Achtung: Auf Landstraßen gilt landesweit Tempo 80!

Infos zur Tour

Bellinzona

Erstmals 590 urkundlich erwähnt war der Ort immer schon die Schlüsselstelle zu den Pässen St. Gotthard, Lukmanier und San Bernardino und damit von großer strategischer Bedeutung. Nach verschiedenen Besitzerwechseln trat der französische König Ludwig XII. Bellinzona 1503 an Uri, Schwyz und Unterwalden ab, heute ist Bellinzona nach Lugano die zweitgrößte Stadt im Tessin. Weltberühmt sind ihre mittelalterlichen Bauten, die seit 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören.
Bild: Heinz E. Studt

Bellinzona mit Montebello

San Bernardino Pass

Es lässt sich trefflich darüber streiten, wo die Passstraße zum San Bernardino (2.066 m) im Norden nun eigentlich beginnt. Da es hier um die fahrerischen Highlights der Alpen geht, beginnen wir in Thusis mit dem Anstieg. Denn bereits der erste Abschnitt ist ein kurvenreicher Leckerbissen durch atemberaubende Landschaften und Schluchten. Auf der Passhöhe wurde der Weg so verlegt, dass er den natürlichen Felssattel an der tiefsten Stelle überwand. Zwischen 1818 und 23 wurde auf der Passhöhe das obligatorische Hospiz gebaut und eröffnet, heute ein beliebter Bikertreff der Region.
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer am San Bernardino Pass

Splügenpass

Der Splügen (2.113 m) ist zweifellos ein waschechter Alpenpass. Er verbindet den Schweizer Kanton Graubünden mit Chiavenna in der italienischen Provinz Sondrio und war bereits den überaus reisefreudigen Römern bekannt. 1823 wurde die heutige Passstraße erbaut. Erfreulich für uns Motorradfahrer ist, dass die verkehrstechnische Bedeutung des Passes seit der Eröffnung des San Bernardino-Tunnels rapide gesunken ist. Damit gehört der Splügen viele Tage im Jahr uns allein.

Via Mala

Haben Sie jemals den unvergessenen Gert Fröbe in diesem hochalpinen und dramatischen Historienschinken „Via Mala“ gesehen? Eine grandiose Geschichte, die rund um eben jene berühmte Schlucht spielt, die in Jahrmillionen von den Wassern des jungen Rheins gegraben wurde und bereits zu Römerzeiten Teil des Handelsweges zwischen Lindau und Mailand war. Die spektakulärsten Abschnitte der Schlucht lassen sich heutzutage bequem über Leitern und Holzsteige erkunden. Ein Parkplatz mit Kiosk sammelt derweil das Motorrad und bietet Stärkung nach der Rückkehr. Sehr sehenswert, auch ohne Gert Fröbe jemals erlebt zu haben.

Chur

Die älteste Stadt der Schweiz und Kantonshauptstadt bietet viel erlebenswertes Ambiente für ein Kontrastprogramm abseits des Mopedsattels. Pralle 5000 Jahre reichen deren Siedlungsspuren zurück, heutzutage leben ca. 35.000 Einwohner zu Füssen von Brambrüesch und Dreibündenstein, den berühmten Churer Hausbergen. Doch neben all der bedächtig quirligen Lebendigkeit in der City Churs hat die Stadt als Tourenausgangspunkt noch einige andere Highlights zu bieten: Liegt jenes Chur doch direkt zu Füssen des grandiosen Schanfigg-Tales mit seinem Highlight Arosa.

Lukmanierpass

Der Pass (1.914 m) ist typisch für Schweizer Verhältnisse recht ordentlich ausgebaut und mit 14 Kehren fahrerisch auch nicht allzu anspruchsvoll. Der Reiz des Passes liegt in den herrlichen Ausblicken auf das Bleniotal, das selbst ernannte „Herz des Tessins“. Der Lukmanierpass stellt zudem die einzige Möglichkeit dar, die Schweizer Alpen unterhalb von 2.000 Metern zu überqueren. Im Mittelalter galt der Lukmanier als die wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Schweiz, gleich hinter der Passhöhe beginnt der Süden Europas.
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer an der Lukmanier Staumauer

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