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Tour03 - große Vielfalt

Tourbeschreibung -Diese Tagestour hat es mit 240 km Länge in sich – bitte früh aufbrechen. Denn zunächst heißt es nochmals, die legendäre Stilfser Joch Nordostrampe zu erobern. Jetzt zum dritten Mal und vielleicht komplett auf der Ideallinie. Anschließend pendeln wir von einer Passlegende zur nächsten, einige von ihnen sogar echt spektakulär. Da ist abends ausgiebige Erholung angesagt.

Tourenlänge: 240 km
Fahrzeit ca.: 5 – 6 Stunden.

Sehenswertes & Tipps

Stilfser Joch - Die Nordostrampe des Stilfser Jochs zählt zu den schwersten Pass-Straßen der Alpen und sollte nur mit einem gerüttelt Maß an Motorraderfahrung angegangen werden. Das Joch ist nach dem Col d'Iseran der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen und verbindet die Lombardei mit Südtirol. 1826 vom österreichischen Kaiserreich angelegt, wurde die Straße in den letzten Jahren neu asphaltiert und besteht vor allem im Nordabschnitt im Grunde nur aus Spitzkehren in des Wortes kühnster Bedeutung.

Umbrailpass - Er ist perfekt geeignet für diejenigen, die sich die sehr anspruchsvolle Nordostrampe des Stilfser Jochs noch nicht zutrauen. Er ist der höchstgelegene Autopass der Schweiz (2.503m), die Zufahrt vom Val Müstair wurde bereits 1901 fertiggestellt, die Trassenführung ist mittelschwer, die Spitzkehren besitzen ordentliche Steigungen, teilweise sogar auf lockerem Rollsplitt. Am Pass winkt bereits der Kamm des Stilfser Jochs herüber, eine Berghütte bittet zur Einkehr, etwas unterhalb zweigt die von Bormio kommende Südwestrampe des Stilfser Jochs ab.

Val Müstair - Es ist eines der schönsten Bergtäler der Schweiz, eine Komposition aus einmaliger Naturlandschaft und sich harmonisch darin einfügenden Bergdörfern. Ja, das Val Müstair besitzt sogar durch seine gen Südosten orientierte Lage ein eigenes Klima. Das Wetter ist auffallend mild, die mächtigen Gebirgszüge der Sesvennagruppe halten Wind und Regen fern. Ideale Bedingungen auch zur Erkundung des umliegenden Schweizerischen Nationalparks, des nicht nur ersten Nationalparks der Alpen, sondern sogar ganz Mitteleuropas. Heutzutage umfasst er ein besonders imposantes Stück alpiner Landschaft mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.

Passo Gavia

Passo Gavia - Die Nordrampe dieses Passes (2.618 m) gilt als mittelschwer, bei Motorradfahrern, die in den Bergen ungeübt sind, sicherlich auch als anspruchsvoll. Die Südrampe ist zwar durchgehend ordentlich asphaltiert, besitzt aber ein gut 10 Kilometer langes Mittelstück, auf dem jeder entgegenkommende Fiat Cinquecento den Blutdruck in ungesunde Höhen treiben kann. Denn dieses Mittelstück ist in des Wortes kühnster Bedeutung kaum mehr als lenkerbreit, so dass selbst zwei entgegenkommende Motorräder vorsichtig aneinander vorbei zirkeln müssen. Die Passhöhe liegt zwischen Dreitausendern inmitten einer weiten Hochebene und bietet bei schönem Wetter herrliche Ausblicke auf den Adamello-Gletscher. Bild: Heinz E. Studt

Passo Tonale

Passo Tonale - Der Tonale (1.883m) trennt die Lombardei vom Trentino. Er liegt auf der direkten Verkehrsverbindung zwischen Sondrio und Trento bzw. Bolzano und ist demzufolge recht verkehrsreich. Geografisch und klimatisch betrachtet liegt der Pass zudem auf der Wasserscheide zwischen Po und Etsch. Die gut ausgebaute Strecke führt über Serpentinen und Kurven meistens durch dichten Wald bis hinauf zur Passhöhe. Zahlreiche Hotels, Gasthöfe und Cafés fordern den Reisenden zum Bleiben oder zumindest zur Einkehr auf, viele von ihnen haben allerdings nur im Winter Saison, denn der Passo del Tonale ist ein in Norditalien durchaus beliebtes Skigebiet. Bild: Heinz E. Studt

Blick auf Meran

Meran - Sie ist die wohl schönste Stadt Südtirols und bietet eine quirlig-lebendige Abwechslung zur Kurvenhatz eines langen Tages im Sattel. Dann präsentiert sich das charmante Städtchen mit schier unzähligen Kontrasten: Ob Almhütte oder Designhotel, Shoppen oder lieber Wandern - Meran ist eine Mischung aus Genuss und Kultur, hier verschmelzen die so gegensätzlichen Charaktere der Alpenwelt mit dem bereits omnipräsenten Flair des Südens, mit dem ganz bewussten „dolce far niente“ Italiens. Da mag es durchaus akzeptabel sein, dass man für ein gemütliches Zimmer in Meran oder einen ausgiebigen Einkehrschwung einen kleinen Aufschlag bezahlen muss. Dafür kann man die Perle Südtirols intensiv genießen. Bild: Wikipedia


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Name dieser Tour: Tour03 - große Vielfalt
Name der Region: Südtirol Mitte und West

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