Hochsteiermark pur

Tourbeschreibung

Eine Rundreise durch den abwechslungsreichen Norden der Steiermark führt uns nicht nur zu berühmten Wallfahrtsorten und sehenswerten Städten, sondern auch tief hinein in die landschaftliche Vielfalt der Steiermark. Und im Mürztal begegnet uns dann Geschichte satt auf jedem Kilometer.

Infos zur Tour

Kapfenberg

Sie ist die drittgrößte Stadt der Steiermark und liegt malerisch im Mürztal. Bereits 1145 erstmals urkundlich erwähnt, profitierte die Stadt vor allem durch die Nähe zum steirischen Erzberg sowie ein reiches Maß an natürlicher Wasserkraft, die für die erzverarbeitenden Eisenhämmer von existenzieller Bedeutung ist. Oberhalb der Stadt thront die imposante Burg Oberkapfenberg, auf der alljährlich eines der größten Ritterfeste Österreichs stattfindet: Mit Ritterkämpfen, Gaukler-Spectaculum, Musik von Spielleuten, Märchen, Puppenspiel und Zauberei soll es zudem das schönste Ritterfest Österreichs sein.
Bild: Wikipedia

Blick auf Kapfenberg

Leoben

Sie ist die zweitgrößte Stadt der Steiermark und das wirtschaftliche, wie kulturelle Zentrum der Obersteiermark. Leoben liegt im mittleren Murtal, der historische Stadtkern wurde in einer gewaltigen Murschleife gegründet. Heute erstreckt sie sich auf beiden Seiten des Flusses bis an die Flanken von Hochschwab und den Eisenerzer Alpen. Rund um den sehenswerten Hauptplatz drapieren sich zahlreiche historische Bauten, wie das alte Rathaus, das Hacklhaus aus dem 16. Jahrhundert mit reich verzierter Fassade, die als Pestsäule bekannte Dreifaltigkeitssäule und der Bergmannsbrunnen.

Mariazell

Sie ist der wichtigste Wallfahrtsort Österreichs und darüber hinaus für viele Katholiken weltweit von Bedeutung. Die römisch-katholische Basilika von Mariazell dominiert den bereits im 12. Jahrhundert gegründeten Gnadenort, hier wird ein hölzernes Marien-Gnadenbild verehrt. Der Legende nach geht die Gründung des Wallfahrtsorts auf den Dezember 1157 zurück. Urkundlich erstmals erwähnt wird er 1243. Ein erster Marienaltar wurde 1266 eingeweiht, bereits in dieser Zeit sollen Pilger aus allen Himmelsrichtungen den Weg zum Marienheiligtum gegangen sein. Papst Benedikt XVI. zeichnete Mariazell mit der „Goldenen Rose“ aus, einer hohen päpstlichen Ehrung.

Mürzzuschlag

Die Bezirkshauptstadt wurde 1227 erstmals urkundlich erwähnt und in einem Lied des Minnesängers Ulrich von Liechtenstein berühmt gemacht, der auf einer Fahrt von Venedig nach Böhmen hier vorbeigezogen war. 1360 erhielt Mürzzuschlag von Herzog Rudolf das Eisenrecht, das Exklusivrecht auf Produktion von Kleineisen in der Region. Viktor Kaplan, der Erfinder diverser Turbinen wurde hier ebenso geboren, wie die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, Johannes Brahms schrieb hier seine 4. Symphonie, die Mürzzuschlager. Eine mehr als pralle Stadtgeschichte also, auf die man hier zu Recht stolz ist.
Bild: Wikipedia/Mikegr

Blick auf Muerzzuschlag

Semmering

Seit dem 19. Jahrhundert ist der Ort Semmering auf der Grenze zwischen Niederösterreich und Steiermark ein beliebtes Sommer- wie Winter-Urlaubsdomizil der sogenannten „feinen Gesellschaft“ Wiens. In den oftmals mondänen, aber auch höchst sehenswerten Villen des Kurortes gastierten nicht nur Habsburger Kaiser, sondern auch Poeten, Schriftsteller und berühmte Musiker. Einer der Gründe war sicherlich der Bau der Eisenbahn, die ab 1854 Semmering mit dem gerade einmal 90 km entfernten Wien und damit auf höchst bequeme Art und Weise verband. Doch Semmering musste seinen Gästen auch etwas mehr bieten, als „nur“ Landschaft. So gab es bereits 1899 das erste Semmering-Bergrennen, eine inzwischen legendäre Motorsportveranstaltung damals für Autos und Motorräder, heutzutage vor allem für Oldtimer-Rallyes. Und die berühmte Semmeringbahn von Gloggnitz nach Mürzzuschlag ist die erste normalspurige Gebirgsbahn Europas, die - 1854 feierlich eröffnet – heutzutage als einer der wichtigsten Meilensteine der Eisenbahngeschichte gilt. Und deshalb seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer am Semmering

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