Tour08 - Der Erzberg ruft uns

Tourbeschreibung

Das Erzberg-Rodeo – die härteste Offroad-Veranstaltung der Welt – ist weltberühmt. Auf dieser Tour erkunden wir die Geschichte hinter diesem Event und das hügelreiche Land drum herum. Dass dabei auch unser eigener Schräglagengenuss nicht zu kurz kommt, ist doch eh selbstverständlich.

Sehenswertes & Tipps

Leoben

Sie ist die zweitgrößte Stadt der Steiermark und das wirtschaftliche, wie kulturelle Zentrum der Obersteiermark. Leoben liegt im mittleren Murtal, der historische Stadtkern wurde in einer gewaltigen Murschleife gegründet. Heute erstreckt sie sich auf beiden Seiten des Flusses bis an die Flanken von Hochschwab und den Eisenerzer Alpen. Rund um den sehenswerten Hauptplatz drapieren sich zahlreiche historische Bauten, wie das alte Rathaus, das Hacklhaus aus dem 16. Jahrhundert mit reich verzierter Fassade, die als Pestsäule bekannte Dreifaltigkeitssäule und der Bergmannsbrunnen.
Bild: Heinz E. Studt

Zentrum Leoben

Erzberg

Der „Steirischer Brotlaib“ wird er genannt und ist seit dem 11. Jahrhundert eine reiche Fundstätte für eben jenes Erz. Und das bis heute, stellt jener Bodenschatz doch die wichtigste wirtschaftliche Grundlage der ansonsten recht strukturschwachen Region dar. Jahr für Jahr werden gut 2 Millionen Tonnen Erz abgebaut, die sodann per Eisenbahn nach Linz und Leoben transportiert werden. Bleibt es bei dieser enormen Förderquote, werden die Vorkommen des Erzberges allerdings ab 2020 erschöpft sein.
Bild: Heinz E. Studt

Rathaus Erzberg

Erzberg-Rodeo

Seit 1995 findet auf den Rampen des Erzberges einmal jährlich das härteste Enduro-Rennen der Welt statt, das bereits legendäre Erzberg-Rodeo. Dabei versammelt sich die Weltelite der Enduristen gemeinsam mit Massen an Privatfahrern, um den Berg stehend auf den Fußrasten zu bezwingen. Gut 1.500 Fahrer aus über 30 Nationen starten zunächst zum „Prolog“, der dann im „Red Bull Hare Scramble“ seinen Höhepunkt findet, bei dem von gut 500 Startern meistens weniger als 50 überhaupt das Ziel erreichen.

Nationalpark Gesäuse

Der Nationalpark Gesäuse wurde erst 2002 gegründet und erstreckt sich als einer der jüngsten Nationalparks Österreichs über die Gemeinden Admont, Johnsbach, Weng, Hieflau, Landl und St. Gallen. Das gut 115 qkm große Gebiet gehört größtenteils zum Eigentum der Steiermärkischen Landesforste, die diese geschützte Region auch pflegen und bewirtschaften. Charakteristisch sind die steilen Berge mit ihren markanten Felsformationen sowie die schluchtenartigen Talstrecken. Das Gesäuse erstreckt sich über eine Höhenlage zwischen 500 m und 2.400 m und ist eine der landschaftlichen Perlen der Steiermark.

A1-Ring / Knittelfeld

Einstmals Österreichring genannt, ist der A1-Ring die wohl bekannteste Rennstrecke der Steiermark und liegt im Westen von Knittelfeld. Die Rennstrecke wurde im Jahr 1969 mit einer Länge von rund sechs km gebaut und bis 1987 unter anderem für die Formel-1 Rennen des „Großen Preises von Österreich“ genutzt. Der alte Österreichring war ein echter Hochgeschwindigkeitskurs und galt eine Zeit lang sogar als schnellste Strecke der Formel 1. Nach zwei Startkollisionen mit Millionenschaden verabschiedete sich der Formel-1-Zirkus 1987 von dieser Strecke. Nach erheblichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten soll der Rennbetrieb wieder aufgenommen werden, auch ist eine Umbenennung auf den historischen Namen „Österreichring“ im Gespräch.

Judenburg

Jüdische Händler gründeten die Stadt im Jahr 1074 als wichtigen Handelsposten im transalpinen Handel der Region. Judenburg besitzt damit auch das älteste Stapelrecht Österreichs, eine Art „Wegezoll“. Aus dieser Zeit als „Hauptstadt“ der Obersteiermark stammt auch die sehenswerte, weil sehr gut erhaltene historische Altstadt mit dem Wahrzeichen Judenburgs, dem 76 m hohen Stadtturm, der einen wunderbaren Rundblick über das Aichfeld erlaubt. Ursprünglich als Glockenturm gebaut, diente er in der Folgezeit auch als Feuer-Wachturm gegen die zahlreichen Brände, die sowohl die Stadt als auch den Turm heimsuchten. Heute befindet sich im Turm eines der modernsten Planetarien Europas.

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