Historisch wertvoll

Tourbeschreibung

Von Südosten werden wir uns auf den folgenden 14 Tagestouren diesem prächtigen Natur- und Kurvenrevier Schwarzwald mit Breisgau widmen. Ganz gemütlich starten wir dazu am Schluchsee, dem immerhin größten und nach dem Titisee vielleicht bekanntesten See der Region. Und falls Sie mittags dann ganz im Süden die Schweiz zu locken beginnt – ab Tour 3 statten wir diesem Töffparadies ebenfalls einen Besuch ab.

Infos zur Tour

Schluchsee

Er ist der größte See im Schwarzwald, aufgestaut von der immerhin höchstgelegenen Talsperre Deutschlands. Der malerisch in dichte Wälder eingebettete Stausee liegt auf gut 930 Höhenmeter, hat eine Länge von 7,5 km, eine maximale Breite von 1,5 km und einer Tiefe von satten 62 m. Das Seeufer ist auf weiter Strecke gut zugänglich und nicht nur deshalb ist der Schluchsee ein beliebtes Bade- und Segel-Revier.
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer in der Wiese im Schluchseer Land

Bonndorf

Weithin bekannt ist die „Löwenstadt“ vor allem für ihr Schloss aus dem Jahre 1592, in dem sich 15 Narrenstuben befinden. Hier ist sozusagen ganzjährig „Fasnet“ – ein wahres Paradies für jeden echten Narren. Über 400 Fastnachtsfiguren und originalgetreue Miniaturen, kunstvoll handgeschnitzte Holzmasken, historische Exponate und vieles mehr gibt es zu bestaunen. Unterhalb des Schlosses befindet sich zudem ein berühmter japanischer Garten, in dem ausschließlich in Japan beheimatete Pflanzen angesiedelt wurden. Eine wohl einmalige Parkanlage mit Pavillon, Teehaus und Teich, mit Schildkröteninsel und einem Meditationsgarten.

Tiengen

Geprägt wird der Anblick des heutigen Stadtteils der Doppelstadt Waldshut-Tiengen vom imposanten „Alten Schloss“, einem ehemaligen Wohnturm der alten Burg Tiengen. Wesentlicher Eckpfeiler der alten Stadtbefestigung war der um 1300 erbaute Storchenturm, ein ehemaliges Gefängnis. 1899 bekam der Turm eine Haube aufgesetzt, welche noch heute ein (leider meistens ungenutztes) Storchennest trägt und dem Turm seinen Namen gab.
Bild: Heinz E. Studt

Schloss Waldshut Tiengen

Waldshut

Rudolf von Habsburg erbaute Anfang des 13. Jhd. die Feste Waldshut und legte damit den Grundstein der sehenswerten schwäbischen Kreisstadt. Bis 1803 gehörte das Gebiet zu Vorderösterreich, aber auch die Schweizer Eidgenossen versuchten immer wieder, sich die strategisch günstige Stadt einzuverleiben. Mit List und Tücke konnten die Waldshuter das verhindern. Noch heute werden in der historischen Altstadt viele Geschichten aus jenen Tagen wieder lebendig. Wahrzeichen von Waldshut ist das Obere Tor, auch Schaffhauser Tor genannt, das bis 1864 als Stadtgefängnis diente.

Rhein

Der vielleicht deutscheste aller Flüsse Europas entspringt in der Schweiz im Kanton Graubünden. Bereits im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Deutschland ist er ein mächtiger Strom, der sich auf seinem weiteren Weg mit gut 1.235 km Länge zum längsten Nordseezufluss Europas mausert. Und zur verkehrsreichsten und wichtigsten Wasserstraße der Welt. Sein Wasser kühlt nicht nur Atomkraftwerke, es ist auch der Lebensquell für unzählige prämierte Weinlagen vor allem auch auf deutscher Seite des Flusses.
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer am Osthang Rheinebene

Bergwerk Teufelsgrund

Die Münstertäler Bergbautradition sollte in Grafenhausen lebendig bleiben und so baute man den historischen Schindlerstollen wieder aus, machte die alten Stollenanlagen wieder begehbar und sicher. Schon bald nach der Eröffnung des Schaubergwerkes stellte sich sodann heraus, dass Asthmatiker in den Stollen durch die besondere Reinheit der Luft eine deutliche Linderung ihres Leidens verspürten. Heutzutage ist die spezielle „Asthma Therapiestation“ einer von vielen erlebenswerten Höhepunkten im Schaubergwerk Teufelsgrund.

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