Echt lecker

Tourbeschreibung

Diese Runde verwöhnt Leib und Seele – wir pendeln zwischen praller Natur und ebensolcher Geschichte, schwingen durch ungezählte Kurven und eine Landschaft, wie sie abwechslungsreicher kaum sein kann. Und krönen den Tag dann mit einem kalorien- und genussreichen Boxenstopp im malerischen Städtchen Alpirsbach. Hoffentlich hat Ihr Nierengurt, bzw. Ihre Lederkombi noch ordentlich Platzreserven …

Infos zur Tour

Wolfach

1084 erstmals erwähnt, entwickelte sich der Ort rasch zum Zentrum der Kinzigflößerei, die den Menschen für knochenharte Arbeit bescheidenen Wohlstand brachte. Das Stadtbild wird geprägt vom 600 Jahre alten Schloss mit seinen stattlichen 110 Metern Länge und dem hochaufragenden, mit Fresken reich bemalten Rathaus. Das „Untere Tor“, eines der letzten Relikte der einst mächtigen Stadtbefestigung, bildet den Eingang zur Wolfacher Hauptstraße, die ihre frühere Funktion als Marktstraße mit Wochen- und Jahrmärkten zurückerhalten hat. Zahlreiche Geschäfte und Straßencafés laden zum Bummeln und Einkehren ein. In der Dorotheenhütte, der letzten Glasmanufaktur des Schwarzwaldes, zeigen die Glasbläser, wie aus Feuer und Sand funkelndes Bleikristall entsteht.

Kinzigtal

Die Kinzig ist mit ihrer Länge von 95 km der größte aller dem Rhein zufließenden Flüsse des Schwarzwaldes und hat mit ihren Nebenarmen das größte Talsystem des Schwarzwaldes geschaffen. Früher galt das Kinzigtal als Grenze zwischen Nord- und Südschwarzwald, heutzutage ist es eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen Baden-Württembergs. Bereits die Römer bauten eine Straße durch das wichtige Tal, dessen Geschichte – vor allem die der Flößerei – auch heute noch allerorten lebendig gehalten wird.
Bild: Heinz E. Studt

Motorradfahrer und Wald im Kinzigtal

Haslach

Bereits um 74 n. Chr. siedelten hier Menschen, im 11. Jahrhundert war Haslach bereits eine Markt- und Bergbaustadt, 1278 erhielt der Ort die Stadtrechte. Im „Spanischen Erbfolgekrieg“ komplett niedergebrannt wurde die Stadt anschließend mit sehenswertem Fachwerk neu aufgebaut, das bis heute das Stadtbild prägt. Die gesamte Altstadt steht seit 1978 unter Denkmalschutz und bei einem Boxenstopp mit Rundgang wird man umgehend verstehen, warum das so ist.

Schramberg

Die Kernstadt von Schramberg, die sogenannte „Talstadt“, liegt im Tal der Schiltach, die sich hier zu einem Kessel weitet. Hier münden fünf Flusstäler ein, weshalb Schramberg auch den Beinamen „Fünftälerstadt“ trägt. Die Täler entsprechen den fünf Zufahrtstraßen in die Stadt. Drei Burgen prägen heute noch das Bild der Talstadt: Die Burg Hohenschramberg, die Ruine Schilteck und die Ruine Falkenstein, allesamt imposante Zeugen längst vergangener Zeiten. Als Reminiszenz daran hat sich Schramberg auch zu einer Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fasnet entwickelt, die seit 1936 gefeiert, jährlich bis zu 30.000 Zuschauer anlockt.
Bild: Heinz E. Studt

Altstadt Schramberg

Sankt Georgen im Schwarzwald

Der Ursprung des Ortes geht auf ein Benediktinerkloster zurück. Das imposante Kloster Sankt Georgen an der Quelle der Brigach gelegen, war eine „Gemeinschaftsproduktion“ von schwäbischem Adel und kirchlichen Reformern. Ihre Geschichte erzählen nicht nur die mittelalterlichen Klostersteine des „Lapidariums“, eine Steinesammlung aus dem Jahr 1867 und einziger sichtbarer Rest des Klosters. Sehenswert sind auch das Heimatmuseum „Schwarzes Tor“ aus dem Leben im 18. und 19. Jahrhundert sowie die Kobisenmühle nahe der Stadt, in der die Arbeitsweise einer Bauernmühle wieder lebendig wird.

Alpirsbach

Die Stadt verwöhnt uns Besucher auf vielfältige Art und Weise: Mit einer der bekanntesten Brauereien Deutschlands, mit einer „Erlebniswelt rund ums Bier“, mit einer äußerst leckeren Schau-Confiserie, die jede zu enge Lederkombi sprengen kann sowie mit Glasbläserei, einem imposanten Benediktinerkloster und einem Stadtkern reich gesegnet mit prächtig restauriertem Fachwerk. Und das Museum für Stadtgeschichte erzählt uns, wie einstmals alles begann. Der Boxenstopp in Alpirsbach ist Pflicht einer jeden Reise durch den Schwarzwald.
Bild: Heinz E. Studt

Brauerei Alpirsbach
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