Zweimal hoch hinaus

Tourbeschreibung

Zweimal ganz hoch hinaus - Nicht nur zur berühmten „European Bike Week“ gehört diese Tour zur Standardrunde, ja zum pflichtgemäßen Ritual Zigtausender Biker, die dann das umliegende Land erobern. Vom Faaker See aus schwingen wir weiter zum Highlight Wörthersee, einer der touristischen Perlen Kärntens. Wir umrunden den Wörthersee nahezu komplett, genießen dabei die herrliche Uferstraße vor allem im Süden, bevor wir uns als Kontrastprogramm hinauf in die Berge entlang des Nordufers des Sees begeben. Denn von dort aus sind die Ausblicke auf all diese Kärntner Pracht besonders atemberaubend, so dass der Tourentag trotz seiner überschaubaren Länge niemals enden möge.

Infos zur Tour

Spittal an der Drau

Die pulsierende Bezirkshauptstadt ist ein wahres Erlebnis für alle Sinne. Ein Erlebnis, dessen Wurzeln auf ein „Spittl“ zurückgehen, einem hier an der alten Handelsstraße von Venedig nach Augsburg errichteten Armenspital. Von Armut und Elend ist heutzutage keine Spur mehr zu entdecken. Im historischen Zentrum finden sich neben Einkaufsmöglichkeiten zahlreiche Cafés und Restaurants, die mit ihren Sonnenterrassen zum ausgiebigen Boxenstopp einladen. Oder zu einer genüsslichen Pause inmitten eines prall gefüllten Kultur- und Veranstaltungskalenders der Stadt.

Millstätter See

Er zählt zu den sonnenverwöhntesten Seen Österreichs, seine Uferstraße führt durch hübsche Orte, wie Seeboden, Millstatt oder auch Dellach. Die Sackgasse der mautpflichtigen Goldeck-Panoramastraße im Süden des Sees beschert auch Bikern ganz besondere Ausblicke auf die umliegenden Berge und Täler, sie gehört zu Kärntens schönsten Ausflugsstraßen. Gut 15 km lang und maximal 10% steil führt sie uns hinauf auf 1900 Höhenmeter mit herrlichen Ausblicken.

Burg Gmünd

Auch „Alte Burg“ genannt, ist eine mittelalterliche Burgruine hoch über dem Örtchen Gmünd in Kärnten. Wahrscheinlich um 1252 erbaut wird sie erstmals 1292 urkundlich erwähnt. Ab 1480 von den die Ungarn sieben Jahre lang belagert, fällt die Burg schließlich unter schwerem Geschützfeuer. 1950 kauft die Stadt das Gelände und erweckt die Ruine für Theateraufführungen, Konzerte und Lesungen zu neuem Leben. Der mächtige Turm wird als Aussichtsturm hergerichtet und seit 1992 lädt ein beliebtes Burg-Restaurant hoch droben auf dem Berg zur Einkehr ein.

Burg Sommeregg

Neben einem bekannten Restaurant begeistern Groß und Klein auf Burg Sommeregg vor allem auch die Ritterspiele mit Mittelaltermarkt jeweils im August sowie das Foltermuseum, mit rund 800 qm Ausstellungsfläche immerhin das Größte seiner Art in Mitteleuropa. Mehr als 100 originalgetreue Exponate halten nicht nur die Geschichte der Burg lebendig, sie verbreiten auch eine gehörige Portion Gruselstimmung.
Bild: Wikipedia

Maltatal mit Hochalmstraße

Das „Tal der Wasserfälle" wird das Maltatal gerne auch genannt, denn in keiner anderen Region Kärntens sind mehr Wasserfälle auf engstem Raum zu erleben. Die panoramareiche Hochalmstraße führt zu den schönsten Aussichtspunkten auf diese Urgewalten der Natur, auf Schleier- und Melnikfall, auf die „Hochbrücke“ und von ewigen Wassern tief gegrabene Kolke und Tümpfe. Kühn geschwungen geht es anschließend durch sechs historische Naturstein-Tunnels und neun Kehren gut 1200 Höhenmeter hinauf zur mächtigen Kölnbrein-Staumauer, dem Bikertreff der Region direkt am kreisrunden Turm des hoch aufragenden Berghotels Malta. Und eine freigegebene Kiespiste entlang des Stauseeufers führt noch weiter in die Gipfelwelten der Hohen Tauern zur idyllischen Kölnbreinhütte mit Almwirtschaft und Jausenkarte.
Bild: Heinz E. Studt

Nockalm Panoramastraße

1970 begannen die Arbeiten für eine Höhenstraße durch die menschenleere Gegend der Nockberge, 10 Jahre später feierte man Eröffnung. Überall an zentralen Aussichtspunkten entlang der mehr als prächtigen Panoramastraße werden Biker durch reservierte Parkplätze und Info-Terminals zum Pausieren eingeladen, dazwischen führt die Straße in kurvigem Auf und Ab zwischen zahllosen Nock´n hindurch und erreicht mit der „Eisentalhöhe“ auf immerhin 2042 m ihren höchsten Punkt, ebenfalls mit urigen Einkehrmöglichkeiten und echter Kärntner Kost.
Bild:Heinz E. Studt

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