Zurück ins Thema

Tourbeschreibung

Wie versprochen geht es heute retour in unser Thema, zurück in die waldreichen Höhenzüge des Harz. Und wir wechseln den Tourenstandort, wählen diesmal ein erlebenswertes Städtchen am Nordrand des Naturparks. Doch keine Sorge: Wir werden heute nicht nur Wald vor unserem Windshield haben, es gibt auch viele andere Dinge zu entdecken. Denn Langeweile ist nämlich auch im Harz ein Fremdwort – wie übrigens in allen unseren sorgfältig ausgewählten Kurvenkönig-Regionen!

Infos zur Tour

Wernigerode

Hermann Löns nannte sie einstmals „Die bunte Stadt am Harz“, einen Titel, den sich Wernigerode auch heute noch gerne selbst verleiht. Die Stadt liegt in rund 250 Meter über NN an der Nordostflanke des Harzes, am Fuß des Brockens. Der Stadtkern besteht heute noch größtenteils aus niedersächsischem Fachwerk. Über all der Pracht thront das neugotische Wernigeröder Schloss und ist schon aus der Ferne gut zu erkennen. Auch die Umgebung von Wernigerode ist äußerst reizvoll. Hier startet die Harzer Schmalspurbahn, die über Schierke zum Brocken sowie quer über den Harz nach Nordhausen in Thüringen fährt.

Harzer Schmalspurbahn

Wahren Eisenbahnfreunden schlägt das Herz jedes Mal höher, wenn sie an die Harzer Schmalspurbahn auch nur denken. Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH in Wernigerode betreibt ein gut 140 km langes Netz von in der Regel ausschließlich dampfbetriebenen Schmalspurstrecken im Harz. Ja es handelt sich heutzutage sogar um das längste zusammenhängende dampfbetriebene Streckennetz in ganz Europa und besteht aus drei Teilstrecken: der Harzquerbahn, der Selketal-Bahn sowie der Brockenbahn.

Altstadt Wernigerode

Brocken

Gibt es außer der Zugspitze einen berühmteren Berg in Deutschland? Wohl kaum. Der Brocken ist mit 1.140 m der höchste Berg des Harz und liegt inmitten des Nationalparks Harz. Er ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Deutschlands, ja man kann bei guter Sicht bis nach Thüringen, ins Weserbergland oder zum Petersberg bei Halle an der Saale schauen. Zum Brockengipfel fährt eine historische Schmalspurbahn, die Brockenbahn. Auf dem markanten Gipfel befinden sich mehrere Sendeanlagen und ein Hotel. Und die Brocken-Webcam ist die vielleicht bekannteste Deutschlands.

Odertalsperre

Sie ist eine der wichtigsten Talsperren im Harz und liegt oberhalb von Bad Lauterberg. Sie staut den Fluss Oder und wurde 1934 nach dreijähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Sie dient gleichzeitig dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung sowie der Stromerzeugung – und damit im Grunde in sich widersprüchlichen Zwecken. Ein diffiziler jahreszeitenabhängiger Betriebsplan regelt demzufolge den Wasserstand in dem ebenfalls sehr beliebten Bade- und Naherholungsparadies.

Bad Lauterberg

Die anerkannte Kurstadt im Landkreis Osterode am Harz liegt direkt an der Oder und ist etwa 45 Kilometer von Göttingen und 85 Kilometer von Braunschweig entfernt. Die ehemalige Bergbaustadt mit heute gut 12.000 Einwohner erkannte schon 1839, dass es wichtig sei, neben dem Bergbau ein zweites Standbein zu finden – die erste Kaltwasserheilanstalt wurde gegründet. Seit 1949 ist Bad Lauterberg offiziell Kneipp-Heilbad, seit 1982 auch Schroth-Kurort. Gesünder geht es ja wohl kaum noch.

Rübeland

Weitreichende Bekanntheit erlangte der Ort im einstigen Herzogtum Braunschweig-Lüneburg nach der Entdeckung der Baumannshöhle im 16. Jahrhundert. Der Sage nach fand ein Bergmann namens Baumann die Höhle auf der Suche nach einer Erzlagerstätte. Drei Tagen irrte er durch das Labyrinth, bevor er den Ausgang fand. Er konnte zwar noch von der Höhle berichten, starb dann aber vor Erschöpfung. Die Baumannshöhle gilt als die älteste Schauhöhle Deutschlands. Später wurde auch die daneben liegende Hermannshöhle begehbar gemacht, beide Höhlen können auch heute noch besucht werden.

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