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Tour01 - Die ganz große Runde

Tourbeschreibung - Dies ist sicherlich eine der längsten Rundtouren unseres gesamten Kurvenkönig-Angebotes – aber sie ist nicht nur an einem prallvollen Bikertag zu schaffen. Sie beweist auch die enorme Vielfalt der Grenzregion zwischen dem Schweizer Engadin und Österreichs Bundesland Vorarlberg. Brechen Sie ganz früh am Morgen auf und genießen Sie diese Kurvenhatz in vollen Zügen.

Tourenlänge: 300 km
Fahrzeit ca.: 6 Stunden

Sehenswertes & Tipps

Davos

Davos - Schon Thomas Mann weilte in der nach eigenen Angaben „höchstgelegenen Ferien- und Kongressstadt Europas“ auf 1.600 Metern, sammelte in den Davoser Heilkliniken Fakten und Eindrücke für seinen berühmten „Zauberberg“. Heutzutage begeistert Davos nicht nur durch seine grandiose Lage inmitten der Schweizer Alpen, sondern auch durch sein vielfältiges touristisches Freizeitangebot. Bild: Wikipedia/MadGeographer

Heidiland - Rund um den Walensee erstreckt sich die Ferienregion Heidiland. In dieser Mixtur aus engen Tälern und hohen Bergen siedelte die Schweizer Schriftstellerin Johanna Spyri ihre berühmten Kindergeschichten aus einer sehnsüchtig heilen Welt an. Und selbst heute, über 100 Jahre später, findet sich hier immer noch eine satte Portion davon. Sehr sehenswert!

Samnaun

Samnaun - Die höchst gelegenen Shoppingmeile Europas inmitten des Dreiländerecks Schweiz – Österreich – Italien mit mehr als 50 Shops Top-Markenprodukte (Spirituosen, Parfüms, Uhren, Bekleidung, Schmuck, Accessories)zu Zollfrei-Preisen. Obendrein lockt der günstige Treibstoff immer wieder aufs Neue nach Samnaun zum Volltanken. Die weltweit erste Doppelstockbahn bringt Sie bequem in luftige Höhen direkt in die bekannte Erlebnisarena Samnaun-Ischgl. Im Samnauntal hingegen machen gemütliche Hotels und ausgezeichnete Restaurants Ihren Ausflug nach Samnaun zum Genusserlebnis. Bild: Herr Andrea Badrutt, Text: Markus Hafele

Bludenz - Flankiert von den Lechtaler Alpen, dem Schweizer Rätikon und der Verwallgruppe zählt die Jahrhunderte alte Stadt offiziell zu den schönsten Alpenstädten Europas. Hier bilden Tore und Mauern, ehrwürdige Bürgerhäuser, verwinkelte Gassen und romantische Laubengänge eine in sich geschlossene Einheit. Bummeln unter romantischen Altstadtlauben vorbei an prächtigen Bürgerhäusern, kehren Sie ein in Cafés, Kneipen und Bars oder genießen Sie einen herrlichen Überblick über all diese Pracht vom Bludenzer Hausberg, dem 1.400 m hohen Muttersberg aus. Dessen Gipfel ist bequem erreichbar mit der Muttersbergbahn in Panoramakabinen und gerade einmal 8 Minuten Fahrzeit.

Silvrette Hochalpenstraße

Silvretta Hochalpenstraße - Ihr höchster Punkt liegt auf gut 2.036m, sie begeistert Biker mit 33 Kehren auf einer Länge von gut 26 km. Ihr Scheitelpunkt an der Silvretta-Bielerhöhe ist der höchste befahrbare Pass im Montafon direkt an der Flanke des berühmten Piz Buin, sie gehört zu den echten Traumstraßen der Alpen. Der größte Bikertreff Vorarlbergs liegt direkt an der Scheitelhöhe, Restaurants laden hier zum Einkehrschwung, das Silvrettahaus gerne auch zu einer Übernachtung. Und der imposante Silvrettasee besitzt mit dem höchstgelegenen Motorbootverkehr Europas ein ganz besonderes Erlebnis. Bild: Heinz E. Studt

Reschenpass - Der Reschenpass (1.504 m) verbindet Tirol mit dem Südtiroler Vinschgau. Beide Passseiten sind bundesstraßenähnlich ausgebaut, nur vom Schweizer Örtchen Martina kommend erfreuen den Biker einige abwechslungsreiche Kehren über die Norbertshöhe. Das Highlight des Passes ist zweifelsohne die tragische Geschichte um das kleine Bergdorf Graun, dessen Kirchturm der wohl meist fotografierteste der ganzen Welt ist. 1948 wurde der Reschensee aufgestaut, dabei versank der Ort Graun in den Fluten, lediglich der Kirchturm des Ortes ragt bis heute trotzig aus den Fluten. Bei Niedrigwasser steht er in einer Art Lagune und kann umwandert werden.

Tarasp Schloss

Tarasp - Eine Horde Raubritter soll die Burg um 1040 n. Chr. auf strategisch bedeutsamem Fels erbaut haben, um sich so in die angesehene Riege der Engadiner Burgherren einzureihen. Doch bereits 100 Jahre später starb ihre Sippe mangels gesunder männlicher Nachkommen aus, die Gemäuer verfielen. Anfang des 20. Jahrhunderts verliebte sich der deutsche Mundwasserfabrikant Karl August Lingner in die traurigen Überreste und kaufte die Ruinen für schlappe 20.000 Franken. Aus allen Ecken des Landes ließ Lingner sodann Möbel, Teppiche, Täfelungen und Wappenscheiben zusammentragen, um die Burg möglichst in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. 1914 war Richtfest, im Sommer 1916 sollte feierliche Einweihung sein. Doch wenige Tage vorher verstarb er, den steingewordenen Traum seines ersehnten Altersruhesitzes vor Augen. Das ist echte Tragik! Bild: Heinz E. Studt


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Name dieser Tour: Tour01 - Die ganz große Runde
Name der Region: Graubünden Engadin

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