Bikende Burgherren

Tourbeschreibung

Wir sind im Herzen des Burgenlandes – höchst kurvenreich pendeln wir durch ein geschichtsträchtiges Land, in dem jeder Stein, jedes Dorf, jedes Gemäuer viel zu berichten hat. So wie Burg Bernstein – eines der zahlreichen Highlights dieser tagesfüllenden Runde.

Infos zur Tour

Franz-Liszt-Museum in Raiding

Das Museum im Geburtshaus des berühmten Komponisten Franz Liszt erinnert an den großen Sohn des Ortes. Hier im Esterhazy Maierhof wurde der Klaviervirtuose 1811 geboren, im benachbarten Unterfrauenhaid getauft. Das Geburtshaus war anfangs Teil eines ehemaligen Kastells und trägt ein Wappen mit der Jahreszahl 1587. 1805 ging das Haus in den Besitz der Familie Esterházy über. Das Museum besitzt u.a. die Orgel aus der alten Kirche, die 1840 für Franz Liszt repariert wurde. Das Liszt-Geburtshaus ist das kulturelle Aushängeschild des mittleren Burgenlandes und von Palmsonntag bis Ende Oktober täglich geöffnet.

Deutschkreutz

Die Gebietsvinothek „Vinatrium“ in Deutschkreutz ist wohl einzigartig im Burgenland, sie bietet dem Besucher die Möglichkeit, die Weine der besten Winzer aus dem Blaufränkischland Mittelburgenland – und das sollen die besten und gehaltvollsten ganz Österreichs sein - in einem stilvollen Gewölbekeller zu verkosten. Das aus dem Jahr 1900 stammende Haus entstand aus der ehemaligen „Alten Hauptschule“ und dem „Harkerhaus“ in Deutschkreutz, die 1991 zu einem Kommunikationszentrum zusammengeführt wurden, in welchem neben der Vinothek auch ein Veranstaltungskeller und der Musikverein des Ortes untergebracht sind. Und im großen Innenhof mit Pavillon und Laubengang finden Dorffeste, Konzerte und Theaterveranstaltungen statt.

Via Romana

Die auch als „Römische Bernsteinstraße“ bezeichnete Verbindung war seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. eine wichtige europäische Hauptverkehrslinie zwischen Grado an der Adria und der Ostsee. In Frankenau-Unterpullendorf ist die „Via Romana" am schönsten erhalten, ihre Gesamtlänge innerhalb des Burgenlandes beträgt gute 55 km und steht seit 1931 bereits unter Denkmalschutz. Schaupulte und Wanderführer informieren über Militär und Waffen, Handel und Reisen in römischer Zeit und geben einen sehenswerten Überblick über die „Römische Bernsteinstraße“.

Burg Lockenhaus

Erbaut wurde sie um 1200, ihre heutzutage ältesten Teile sind der mächtige Bergfried sowie die Ringmauer rund um die Kernburg. 1968 erwarb der Schriftsteller Paul Anton Keller die Burg, die sich in bemitleidenswertem Zustand befand. Unter Einsatz seines gesamten Privatvermögens begann er, die Anlage zu restaurieren, ein Vorhaben, das nach seinem Tod 1976 von einer Stiftung fortgeführt wurde. Ein Geheimnis hat Lockenhaus bis heute nicht preisgegeben: ob es sich hierbei ursprünglich um eine wichtige Ordensburg des Templerordens gehandelt haben könnte. Geheimnisvolle Steinmetzzeichen und Fresken der Burgkapelle deuten darauf hin.
Bild: Wikipedia

Bernstein

Erstmals urkundlich erwähnt wird Burg Bernstein schon im 13.Jahrhundert: Friedrich der Streitbare von Österreich hatte sie erobert, wurde aber kurz darauf von den Ungarn besiegt und musste die Burg wieder hergeben. Höchst ereignisreich verliefen auch die darauffolgenden Jahrhunderte, erst als 1440 Kaiser Friedrich III. die Veste an die Adelsfamilie Königsberg übergab, kehrte Ruhe ein. Bis weit ins 18. Jahrhundert war Bernstein eine der wichtigsten Fluchtburgen der Region, 1892 kaufte die Adelsfamilie Almásy die Burganlage, 1953 wurde ein Hotelbetrieb eingerichtet, dessen Tradition auch von der heutigen Familie Berger-Almásy fortgeführt wird. Und das wahrlich mit viel Liebe zum Detail. Und Burgherr Alexander Berger ist ebenso begeisterter, wie erfahrener Biker, der seine Gäste gerne onroad durch das Burgenland führt oder im naheliegenden Endurogelände offroad trainiert.
Bild: Heinz E. Studt

Bucklige Welt

Dort wo sich die Ostalpen zur ungarischen Tiefebene hinab verbeugen und zum Wiener Becken eine Landschaft mit breiten Tälern und runden Höhen bilden, da formen Dörfer, Wiesen, Felder und Wälder eine ganz eigene Welt, eben jene „Bucklige Welt" - das Land der 1000 Hügel. Und hinter jedem dieser Buckel gibt es Neues zu entdecken. Das fruchtbare Gebiet war schon seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. besiedelt und war als Ostgrenze Österreichs jahrhundertelang umkämpft. Nicht nur eine prächtige Natur, auch eine pralle Geschichte hat diese Region seinen Besuchern zu bieten.

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