von MOTORRADSTRASSEN Redaktion

Motorradland Kärnten

Lago del Predil

Für die Reportage „Gib mir 3“, in der Ausgabe 2/2019 von Motorradfreizeit war ein  MOTORRADSTRASSEN-Redaktionsteam mit Bikerwirten des Motorradland Kärnten unterwegs, um die angrenzenden Regionen Sloweniens und Italiens zu besuchen. Mit im Gepäck waren auch ein paar klassische Motorrad-Bekleidungsstücke des Zubehörspezialisten Germot, die sich besonders auf der BMW Scrambler gut machen sollten.

So starten wir dann unterhalb von Villach in Richtung Slowenien unsere Motorrad Routen, das wir über den Loiblpass erreichen. Einige leckere Straßenwindungen später wird mit der Gemeinde Bled ein echter Hingucker angefahren. Die Berge spiegeln sich romantisch im See, hoch oben thront die Burg und auf der kleinen Insel im See gefällt die Barockkirche.

Der Triglav Nationalpark

Unser nächstes Ziel ist das lebendige Tolmin am Südzipfel unserer Tour. Lebendig geht es auch auf der Straße zu, womit weniger der Verkehr, als das sich endlos windende Asphaltband gemeint ist. Unsere Bikerwirte empfehlen einen kurzen Stopp am Wocheiner See (Bohinjsko jezero) – Recht haben sie, genau der richtige Pausenfüller.

Das ganze Gebiet gehört zum Triglav Nationalpark, dessen Namensgeber mit 2.864 Metern Sloweniens höchster Berg ist. Fauna und Flora der schützenswerten Region sind beeindruckend und verdienen besondere Obhut. Interessant ist, dass man bereits im Jahr 1908 über die Notwendigkeit nachdachte, das Gebiet nachhaltig zu schützen und im Jahr 1924 ein „Alpiner Schutzpark“ ausgewiesen wurde.

Qual der Wahl

Vorbei an Tolmin führt unsere Motorrad Route jetzt nach Bovec, wo die Qual der Richtungswahl ansteht. Da locken der Mangart und der Predìl mit Pass und See auf der einen und das Sočatal mit anschließender Vršič-Kehrenorgie auf der anderen Seite. Wir entscheiden uns für Variante 2, werden von der smaragdgrünen Soča begleitet und donnern durch über 50 Extremwindungen in Richtung österreichische Grenze, jedoch nicht ohne ein vorher im Wintersportort Kranjska Gora noch einen leckeren Snack einzufahren.

Dass uns die Variante 1 gestern entgangen ist können wir leicht verkraften, denn wir nutzen die heute als Verbindungsstrecke, um durch die Julischen Alpen nach Hermagor zu gelangen.

Und so kommen wir dann doch zu unserem Mangart-Erlebnis. 12 Kilometer lang, 17 Kehren und 5 Tunnel sind die kühlen Fakten eines absolut heißen Erlebnisses, das die höchste Straße Sloweniens dem begeisterten Biker anbietet. Die Traumstraße endet auf 2.055 Metern Höhe.

Predìlpass und -see gefallen dann auf ihre ganz eigene Art, und ohne einen Neidischmacher für die Facebookfreunde zu Hause geht gar nichts. Also, abdrücken und hinaus damit auf die Datenautobahn!

Nassfeld
Socatal

Italienische Momente

Über das Nassfeld fahren wir wieder in Kärnten ein. Im Panoramahotel Hauserhof empfängt uns Bikerwirt Michael, der am nächsten Tag einige Kilometer mit uns fahren wird und auch so manchen Fototipp in petto hat. Auch MOTORRADSTRASSEN-Chef Klaus ist heute mit seiner BMW Scrambler im Hauserhof eingetroffen, eingekleidet mit aktuellen Germot-Produkten, die im Rahmen dieser Tour vorgestellt werden sollen. Wir lassen den Abend bei einem guten Bier, inkl. fulminantem Panoramablick, auf der Terrasse ausklingen.

Morgens geht es dann sehr früh auf die Bikes, weil wir das Licht rund um den Weissensee für einige Fotos nutzen wollen. Danach wird lecker gefrühstückt und schon sitzen wir wieder auf den Motorrädern, um diese ins Pastaland zu lenken. Dazu nutzen wir, wie Tags zuvor, den Nassfeldpass. Diesmal allerdings aus Österreich kommen. Satt und zügig geht es nach Durchfahren des Wulfeniendorfes Tröpolach in die Höhe zum Grenzübergang nach Italien, der auf 1.530 Metern jetzt Passo di Pramollo heißt. 110 Kilometer bester Skipisten warten hier im Winter auf die Brettlfans.

Unsere Motorräder erwarten hingegen wunderbare Asphaltpisten. Ziel ist die Schinkenstadt San Daniele, die wir über knackiges Straßenmaterial, wie zum Beispiel über den Sella di Cereschiatis, erreichen. Und dann ist es auch schon Zeit für die luftgetrocknete Spezialität, die in Aussehen und Geschmack dem Parmaschinken ähnelt. Wenn man nicht gerade ein Fan vegetarischer Ernährung ist, beginnt der Genuss bereits beim Beobachten des Aufschneidens.

Brotzeit mit Schinken
Monte Zocalan

Vorzüglich gestärkt heißt die Fahrtrichtung jetzt Norden. Das Friaul offenbart wieder einmal seine Motorradfaszination, die mit dem Sträßchen vorbei am 1.749 Meter hohen Zoncolan einen weiteren Höhepunkt erreicht. Natürlich müssen wir diesen Spaßmacher auf unseren Motorrad Routen gleich zweimal fahren und passieren, immer noch geflasht, wenig später die Gemeinde Paluzza. Die hatte einst mit der Castrum Muscardum ein ordentliches Verteidigungssystem vorzuweisen, von dem heute nur noch der Moscarda-Turm übrig geblieben ist.

Über den geschichtsträchtigen Plöckenpass fahren wir wieder in Österreich ein. Fahrtechnisch ein attraktives Sträßchen, dem allerdings ein Lifting gut zu Gesicht stehen würde. Bei Kaiserschmarrn und anderen leckeren Mehlspeisen auf der jetzt folgenden Gailberghöhe füllen wir die Kaloriendepots noch einmal kräftig auf. Die spaßigen Kehren hinunter nach Oberdrauburg nehmen wir mit Bravour und auch der Rückweg nach Hermagor, über den Kreuzberg und vorbei am Weissensee, lässt keine Motorradwünsche offen.

Am nächsten Tag treten wir schließlich die Heimreise über den Großglockner an, der noch vor zwei Tagen, schneebedingt, nicht zum Motorradfahren geeignet war. Dafür entstehen jetzt herrliche Bilder mit ordentlichen Schneemassen – das freut nicht nur uns, sondern auch unseren Ausstattungspartner für diese Tour, den Zubehörspezialisten Germot.

Motorrad am Großglockner

Wer sich für die Bekleidung, die uns von Germot zur Verfügung gestellt wurde interessiert, nachfolgend die links dazu.

GERMOT Helm …

GERMOT Lederjacke …

Trilobite Parado Jeans …

Wir bedanken uns auch ganz herzlich beim Motorradland Kärnten für die Unterstützung bei der Umsetzung dieser Produktion, ganz besonders bei den engagierten Obmännern Friedl Kohlweiss, sowie Charly und Michael Wassertheurer für das Mitfahren und die herzliche Gastfreundschaft in ihren Hotels. Last but not least freuten wir uns auch so richtig über das unermüdliche Engagement des Tourguides Martin Niederkofler als Fotomodel und den Service des Villacher Motorradhändlers MegaBike, den wir beim Wunsch nach einem Mietmotorrad mehr als empfehlen können.

Den kompletten Artikel findet ihr mit vielen tollen Fotos und Tourenkarte, in Motorradfreizeit 2/2019.

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