Entdeckung im Norden

Tourbeschreibung

Eine wahrlich pralle Geschichte hat der gesamte Norden des Allgäus zu erzählen. Seine Städte waren Handelsmetropolen im Mittelalter, sie prägten den berühmten Schwäbischen Bund, ihre Menschen waren wohlhabend und zufrieden. Das sind sie auch heute noch größtenteils und das merkt man auf dieser Reise zu Land & Leuten ganz besonders. Hier ist die hügel- und kurvenreiche Welt irgendwie auch heute noch in Ordnung. Genießen wir es …

Infos zur Tour

Mindelheim

Berühmt ist Mindelheim für seine prächtige historische Altstadt mit Einlasstor, durch das Spätheimkehrern gegen einen Obolus auch noch nach Torschluss Einlass gewährt wurde. Auf dem Marienplatz erhebt sich das Rathaus mit prächtiger Fassade, viel Stuck und sehenswertem Giebel. Dort findet sich auch das lebensgroße Bronzestandbild Georgs von Frundsberg, dem „Vater der Landsknechte“. Ihm zu Ehren wird alle drei Jahre das Frundsbergfest gefeiert, eines der größten historischen Feste Deutschlands.

Leutkirch

Seit Urzeiten siedeln in und um Leutkirch die Menschen. Einst mit dem Leinwand- und Weberhandwerk wohlhabend geworden – in Leutkirch gab es bis zu 200 Weber, die ihre Waren bis nach Italien und Spanien lieferten – war die Stadt immerhin tonangebend im berühmten Schwäbischen Bund. Von all diesen Tagen kann die heutige malerische Altstadt noch viele Geschichten erzählen. Im Rathaus mit historischem Sitzungssaal, im Gotischen Haus an der Markt­straße, immerhin einem der bedeutendsten Denkmäler Württembergs – oder den Resten der ehemaligen Stadtbefestigung.
Bild: Wikipedia/Tilman2007

Rathaus in Leutkirch

Bad Wurzach

Das älteste Moorheilbad Baden Württembergs mit eigener Thermalquelle liegt – wie könnte es anders sein! – an der Schwäbischen Bäderstraße, die sich hier mit der Oberschwäbischen Barockstraße kreuzt. Das Wurzacher Ried mit dem historischen „Torfbähnle“, einer Museumsbahnlinie und viele andere interessante Sehenswürdigkeiten liegen direkt vor der Haustür. Highlights der Stadt sind das Schloss mit Barocktreppenhaus, die Wallfahrtskirche Gottesberg, das Klos­ter Maria Rosengarten oder auch die historischen Gassen der Altstadt. Kultureller Höhepunkt ist das „Heilige Blutfest“ immer am 2. Freitag im Juli, eine der größten Reiterprozessionen Europas.

Memmingen

Das Tor zu Allgäu oder auch Stadt der Tore, Türme und der Giebel nennt sich Memmingen selbst gerne und richtet inmitten seiner historischen Mauern alle vier Jahre die Wallenstein-Festspiele aus. Die Altstadt mit ihren vielen Plätzen, Bürger- und Patrizierhäusern, Palästen, immerhin zehn Toren und Türmen, ihrer gut 2 km langen Stadtmauer, gehört zu den am besten erhaltenen Altstädten Süddeutschlands. Das wohl bekannteste historische Fest Memmingens ist der Fischertag mit alljährlich Zehntausenden Touristen, die sich das mittelalterliche Spektakel gönnen. Immer am Samstag vor den bayerischen Sommerferien.
Wikipedia/Thomas Mirtsch

Blick auf Memmingen

Ottobeuren

Zweifelsohne bekanntester Sohn des Ortes ist der 1821 in Ottobeuren geborene Pfarrer Sebastian Kneipp. Der „Wasserdoktor“, wie der Begründer der klassischen Kneipp-Kur, genannt wurde, entwickelte hier aus dem Selbstversuch heraus seine berühmte Fünf-Säulen-Therapie, ein bekanntes Naturheilverfahren. Ottobeuren selbst liegt sowohl an der Oberschwäbische Barockstraße, wie auch der Schwäbischen Bäderstraße, dem Sebastian-Kneipp Wanderweg oder gar der Mühlenstraße Oberschwaben. Markant ist das Kloster Ottobeu­ren mit Basilika und Lourdesgrotte. Und die bekannte Allgäuer Volkssternwarte ist immerhin die größte Mittelschwabens mit einem riesigen 60 cm Teleskop. Für einen Blick in die faszinierende Welt der Gestirne.
Bild: Wikipedia/Richard Maye

Bahnhofstrasse von Ottobeuren
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