"Ritten" oder "Renon" ist eigentlich die Bezeichnung für ein herrlich gelegenes Hochplateau zwischen den Südtiroler Flüssen Eisack und Talfer. Der Höhenrücken erstreckt sich nördlich von Bozen zwischen 800 und 1500 Metern und ist schon seit über 400 Jahren ein beliebtes Sommerfrische-Idyll der Bozener Bürger. Von Weinreben bis zu alpinen Almen reicht das landschaftliche Spektrum. Die wenigen Straßen über den Ritten sind schmal und kurvenreich, an Sommerwochenenden aus und in Richtung Bozen auch gut frequentiert.
Die ausgeschilderten "Rittner Erdpyramiden" sind die höchsten und formschönsten in Europa. Sie wachsen bis zu einer Höhe von über 30 m aus dem Boden. Das Material der Rittner Erdpyramiden ist ein späteiszeitlicher Moränenlehm, aus dessen Steilhängen die Erdpyramiden bei Regen förmlich "herausgewaschen" werden. Nur unter dem schützenden Dach größerer Steine bleiben die markanten Pyramidenkegel dann stehen und ragen keck in die Landschaft. Niemand weiß, wie alt sie sind oder noch werden. Nur eines ist gewiss: Fällt der schützende Stein, ist die Pyramide dem Untergang geweiht.
| Name: | Rittenpass - Passo del Renon |
| Start: | |
| Ziel: | |
| Höhenmeter: | bergauf: 941 Meter bergab: 1121 Meter |
| Steigung: | bergauf: 8.4% (Durchschnitt) 14.3% (maximal) bergab: 6.6% (Durchschnitt) 14.5% (maximal) |
| Höchster Punkt: | 1213 Meter |
| Länge: | 30 km |
| Kehren: | 28 |
| Schwierigkeit: | leicht bis mittel ![]() |
| Maut: | nein |
| Wintersperre: | nein |
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