Der Pass verläuft parallel zum Klausenpass von Schwyz durch das Muotatal über den Klöntaler See hinunter nach Glarus, im oberen Bereich nahezu einspurig, einige deutliche Anstiege verlangen volle Aufmerksamkeit. Er gilt bei Schweizer Töfffahrern als Geheimtipp. Die Passhöhe zieren eine Kirche und hübsch gelegene Pausenplätze. Achtung: Richtung Klöntal verkehren auch Postautobusse, deren Fahrer polizeiähnliche Weisungsbefugnis haben und alle anderen Fahrzeuge zum Ausweichen zwingen.
Vor allem die wunderschöne Landschaft rund um den Klöntalersee würzen den Kurvengenuss hinauf zum Pass. Herrlich gelegene Gasthöfe laden zur Einkehr, eine kleine Siedlung bietet sogar einen Zeltplatz. "Endlich kommt uns in der Ferne der Klöntalersee zu Gesicht Wem es glückt, hier eine günstige Beleuchtung, also Sonnenstrahl, womöglich Abendsonnenstrahl, vorzufinden, wird diesen Punkt für einen der schönsten in der Schweiz erklären." - schwärmte bereits Carl Spitteler, einer der bekanntesten Schweizer Lyriker und Schriftsteller.
| Name: | Pragelpass |
| Start: | |
| Ziel: | |
| Höhenmeter: | bergauf: 1183 Meter bergab: 1234 Meter |
| Steigung: | bergauf: 5.5% (Durchschnitt) 12.9% (maximal) bergab: 4.8% (Durchschnitt) 13.1% (maximal) |
| Höchster Punkt: | 1550 Meter |
| Länge: | 48 km |
| Kehren: | 18 |
| Schwierigkeit: | leicht bis mittel ![]() |
| Maut: | nein |
| Wintersperre: | ja |
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