Der Lukmanierpass ist ordentlich ausgebaut und mit 14 Kehren fahrerisch auch nicht allzu anspruchsvoll. Sein Reiz liegt wieder einmal in der Landschaft, in der er "spielt", in den herrlichen Ausblicken auf das Bleniotal, das Herz des Tessins. Der Lukmanierpass stellt zudem die einzige Möglichkeit dar, die Schweizer Alpen unterhalb einer Höhe von 2000 Metern zu überqueren. Und gleich hinter der unscheinbaren Passhöhe beginnt mit dem prächtigen Tessin der Süden Europas.
Das Gebiet des Schweizer Kantons Tessin war schon bei den Römern äußerst beliebt. Sie brachten den Weinbau, hinterließen mannigfaltige Spuren in Sprache und Kultur. Und heutzutage ist das Tessin vor allem auch ein Bikerparadies par excellence. Namhafte, richtig hohe Pässe, wie Gotthard oder Lukmanier wechseln mit engen, kurvenreichen Alpentälern, deren Talschluss oftmals atemberaubend schön ist. Und abends kann man entlang der Seen gemütlich Motorradbummeln inmitten von Sonne und Palmen.
| Name: | Lukmanierpass - Pso. del Lucomagno |
| Start: | |
| Ziel: | |
| Höhenmeter: | bergauf: 1029 Meter bergab: 1851 Meter |
| Steigung: | bergauf: 4.7% (Durchschnitt) 13.2% (maximal) bergab: 4.8% (Durchschnitt) 13.8% (maximal) |
| Höchster Punkt: | 1914 Meter |
| Länge: | 61 km |
| Kehren: | 14 |
| Schwierigkeit: | mittel ![]() |
| Maut: | nein |
| Wintersperre: | nein |
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