Julierpass

Foto vom Julierpass
Foto: Heinz E. Studt

Der Albulapass verbindet den Hinterrhein mit dem Engadin und ist durch den Bau der Albula-Eisenbahn für Biker sehr reizvoll geworden, müssen wir ihn doch jetzt nur noch mit Schweizer Töfffahrern und ein paar PKW teilen. Ob nun die westliche oder die östliche Rampe des Passes die schönere Strecke ist, darüber mag man herzhaft streiten. Beide historischen Teilstrecken führen aber zu Recht das grüne Band besonderer landschaftlicher Schönheit. Das schlichte Albula-Hospiz bietet sich für einen kurzen Einkehrschwung an.

Das Engadin ist eines der höchstgelegenen, bewohnten Täler Europas, gut 80 km lang und liegt ganz im Osten Graubündens. Der südliche Abschnitt des Oberengadins begeistert vor allem durch seine Seenplatte sowie ausgedehnte Arven- und Lärchenwälder mit einer prächtigen Färbung im Herbst. Das Unterengadin ist enger, wilder und landschaftlich rauer, der mächtige Inn gräbt sich hier seit Jahrtausenden konsequent sein Bett zwischen engen Gebirgswänden.

Passtelegramm

Name: Julierpass
Start: Schweiz Tiefencastel (Tiefencastel, Schweiz)
Ziel: Schweiz Silvaplana (Silvaplana, Schweiz)
Höhenmeter: bergauf: 1514 Meter
bergab: 555 Meter
Steigung: bergauf: 4.7% (Durchschnitt) 13.4% (maximal)
bergab: 5.3% (Durchschnitt) 11.3% (maximal)
Höchster Punkt: 2284 Meter
Länge: 43 km
Kehren: 26
Schwierigkeit: mittel mittel
Maut: nein
Wintersperre: nein

Umgebungskarte

Umgebungskarte Julierpass

Höhenprofil

Höhenprofil Julierpass