Tourbeschreibung - Noch einmal starten wir in Bad Tölz, der Perle am Isarstrand und wenden uns diesmal Richtung Tegern-, Schlier- und Spitzingsee. Dann geht es entlang Bayerns berühmtestem Bikertreff zu einer Visite nach Tirol, bevor wir über den malerischen Achensee retour zum Ausgangspunkt schwingen. Sightseeing vom feinsten begeistert uns auf dieser Runde nahezu pausenlos. Die Kamera nicht vergessen!
Tourenlänge: 210 km
Fahrzeit
ca.: 5 Stunden
Schliersee - Der Schliersee ist das ruhige, beschauliche Pendant zum berühmten Tegernsee, seine Uferstraße und die prächtigen Ausblicke kann man selbst an Hochsommertagen noch gemütlich genießen. Und die Einkehr in einem der zahlreichen Gasthöfe ist nicht minder lecker, wie wenige Kilometer weiter an den Tegernseer Gestaden. Nur Promi-Watching geht am Schliersee nicht so leicht vonstatten. Bild: Heinz E. Studt
Spitzingsee - Der Abstecher an dieser Stelle zum herrlich gelegenen Spitzingsee ist ebenso Pflicht in dieser Region. Über den Spitzingsattel geht es hinab zum idyllischen Bergsee mit seinem prächtigen Panorama und zahlreichen Einkehrmöglichkeiten. Wie wär’s mit einer Runde Tretbootfahren? Das lockert Bikers verspannte Bein- und Gesäßmuskulatur auf ganz natürliche Weise. Und die Bikerseele baumelt derweil vollkommen entspannt über dem Bootsrand.
Tegernsee - Bayern-König Max I. baute das zwangsaufgelöste Kloster Tegernsee zu einer prächtigen Sommerresidenz um und lockte damit wahre Heerscharen des Adels aus dem ganzen Land in das prachtvolle Tal. Große Schriftsteller und Dichter, wie Ludwig Thoma und Ludwig Ganghofer waren hier zu Hause, ließen sich von der einzigartigen Landschaft, von dem atemberaubenden Wechsel der Jahreszeiten inspirieren. Heute gehört der Tegernsee zu den Top-Destinationen Bayerns und ist touristisch perfekt erschlossen.
Sudelfeld - Eigentlich ist das Sudelfeld ein beliebtes Wintersport- und Wandergebiet. Doch für alle Motorradfahrer ist es der Inbegriff eines Bikertreffs. Der liegt übrigens direkt am Café Kotz in einer prächtigen Applauskurve. Ein Boxenstopp ist hier Pflicht. Ebenso, wie der anschließende Abstecher zur Speck- und Waller-Alm am ausgeschilderten Oberen Sudelfeld. Doch Vorsicht: Der Einkehrschwung auf den Almen am Oberen Sudelfeld kann Tourenpläne atomisieren, so herrlich erholsam ist es dort auf über 1.400 Metern.
Kufstein - Die „Perle Tirols“ liegt direkt an der Grenze zu Bayern, dementsprechend schicksalsreich ist ihre Geschichte. Umgeben von Wiesen, Wäldern und Seen, beherrscht vom mächtigen Massiv des Kaisergebirges, ist das Wahrzeichen der Stadt auch heute noch die mächtige Festung. Doch die historischen Gassen haben noch viel mehr zu bieten: Das Nähmaschinenmuseum zu Ehren des Kufsteiner Erfinders jener Nähmaschine, Josef Georg Madersperger, oder die Tiroler Glashütte, die den Besucher jene Glasmacherkunst hautnah miterleben lässt. Und in der Römerhofgasse mit ihren traditionellen Häusern steht das Denkmal für Karl Ganzer, dem Komponisten des weltberühmten Kufstein-Liedes. Bild Heinz E. Studt
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